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Unser Dorffest 2017

“ Die Kunst des Lebens besteht darin zu lernen, im Regen zu tanzen, anstatt auf die Sonne zu warten.” ….

Samstag, 1. Juli 2017 15:51:05 NEX-5R nicht verwendet 20 mm 1/2000 4 400|hardcopy|2017/07/18 09:59:24 tgruend DE3DV88

…. Und genau das taten wir Fremdiswalder und unsere Gäste zu unserem diesjährigen Dorf- und Familienfest am 1. Juli. Denn trotz des regnerischen Wetters kamen viele Leute aus dem Ort und aus der Ferne. Die Kinder und Helfer der Dorffeststernchen waren wieder aufgeregt, sollte doch heute ein richtiger Zirkus stattfinden. Liebevoll wurde auf dem Platz eine Manege aufgebaut. Von allem wurde was geboten, die Allerkleinsten balancierten über Bänke und zeigten eine lustige Pferdenummer. Aber auch wilde Dschungeltiere rockten wie verrückt im ” Zirkus Fremdiswaldi” und die Mädels scheuten sich nicht, mit den Schlangen zu tanzen. Die mutigen Fakire liefen sogar über heiße Steine. Die Zumbamädels gaben sich als Harlekins und zeigten später eine Seiltanznummer. Aber auch akrobatische Übungen konnten gezeigt werden, zum Beispiel mit einer Leiternummer oder als riesige Menschenpyramiden. Clown Ferdinand und seine Clownine Violetta kündigten die Darbietungen immer wieder an. Der Männerchor im lustigen Outfit steckte mit seinem Gesang auch erneut alle Gäste an und es ertönte ein gemischter Chor- einfach nur Klasse. Die Kemmlitzer Blasmusiker mussten sich leider etwas gedulden, bevor sie uns ihr Programm anbieten konnten. Dann kam ein Programmpunkt, den ich nicht auf meiner Liste hatte. Inge John verlas noch einmal die Laudatio zur Auszeichnung des Ehrenamtspreises des Landkreis Leipzig und somit gelang es der Gruppe um Inge Mundus, Ramona Grimm, Diana Hoßfeld, Ute Kniesche und Carola John, mich erneut zu überraschen.

Am späten Nachmittag wurden auch die 21 “Fremdiswalder Frischlinge” unserer neu gegründeten Kindergruppe des Heimatvereins vorgestellt und sie erhielten ihre Aufnahmeurkunde und jeder eine leuchtend grüne Vereinsjacke. Und auch wenn die angekündigte Hüpfeburg auf Grund des Regens nicht aufgebaut werden konnte, die Kinder hatten ihren Spaß beim Riesenseifenblasen machen und einfach nur beim Gummistiefel tanzen. Ab 18.00 Uhr wurde in der Fremdiswalder Kirche zum Tag der offenen Kirchen eine Vernissage mit Naturfotografien durch Ute Kniesche eröffnet. Auch beim Familienwettkampf boten alle den Regenschauern die Stirn. Am Abend erhielten die Sieger erneut tolle Preise vom Heimat – und vom Sportverein und weitere Pokale konnten durch die Feuerwehr an die Gewinner übergeben werden.

Ein weiterer Höhepunkt des Festes war die 2. Playbackshow, bei der 8 Gruppen ihren einstudierten Act darboten. Die Zumbamädels als Barbiegirls mit ihren Boys mussten als Titelverteidiger die Show eröffnen und meisterten ihren Auftritt mit Bravour, auch wenn es ihnen diesmal nicht gelang, den Pokal zu verteidigen. Absolut geniale, überraschende, heiße und zum “in die Hosen machende” Darbietungen wurden gezeigt. Den Pokal müssen sich nach der Publikumsabstimmung die Gruppe der Alttechnik, die mit den verrücktesten Gefährten ihre Resi abholten und der Männerchor, die das tolle Blumen- Bienenlied wundervoll präsentierten, teilen.

Es war also wieder ein tolles Fest und dafür danke ich allen Helfern, Unterstützern und auch den Sponsoren, dem Sportverein und der Feuerwehr, der Landbäckerei Schaaf und dem Landgasthof Jens Scheibe, den Senioren der Volkssolidarität für ihren leckeren Kuchen und den Mitgliedern des Heimatvereins und auch meinen Männern, die wissen schon warum.

Die Bilder vom Tag gibt’s wieder in der Mediathek oder direkt hier.

Jana Mundus

Dorffest 2017

Unbenannt

Fremdiswalder Frischlinge

Der Heimatverein geht in die zweite Runde! Diesmal sind es die Kinder, die sich für Fremdiswalde engagieren wollen. Schon 21 Kinder von der 1. – 7. Klasse haben sich der neuen Gruppe im Verein, der
“Fremdiswalder Frischlinge” angeschlossen. Ihre Idee ist es, unser Dorf mit kleinen Mitteln in einen schönen Ort zu verwandeln. Die Fremdiswalder Frischlinge treffen sich 1-2 mal im Monat und entscheiden über ihre neuen Pläne.
Unterstützt werden sie dabei von ein paar Erwachsenen: Jana Mundus, Christina Brauner, Carmen Wild, Annett Wähner, Lisa Wähner, Corina Lichtenberger und Ramona Grimm. Geplant ist zum Beispiel die Verschönerung des Spielplatzes inklusive einer neuen Zaunfarbe, außerdem ein Flohmarkt in Fremdiswalde. Aber auch für die Bastelarbeiten zu Festen und Veranstaltungen haben wir viel Freude und helfen gerne mit. Und wir sind weiterhin aktiv in der Laienspielgruppe, beim Fasching, der Kindertanzgruppe und den Dorffeststernchen.
Wir werden frühzeitig integriert und bringen Ideen ein und dürfen diese umsetzen und lernen dabei Verantwortung zu übernehmen.

Tessa Dietze

Maibaumstellen in Fremdiswalde

Montag, 1. Mai 2017 Trotz der großen Open- Air Party vom 22. April lud Familie Schaaf eine Woche später zum Maibaum stellen auf den Dorfplatz ein. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein kamen pünktlich 10.00 Uhr die ersten der vielen Gäste. Das Schwein am Spieß von der Firma Schicketanz drehte da bereits schon einige Runden. Einige Gewerbetreibende brachten dann den Maibaum mit der wunderschön anzusehenden Krone, die Frau Seidel von der Kranzbinderei gefertigt hatte. Die Linedancer aus Nerchau legten eine flotte Sohle aufs “ Tanzpflaster” und erhielten ihren wohlverdienten Beifall. Der Männerchor, leider konnten nicht alle Mitglieder dabei sein, brachte erneut einige Lieder zu Gehör und lud alle zum Mitsingen des Fremdiswalder Heimatliedes ein.

Der Dorfplatz füllte sich Stund um Stund immer mehr, es wurde erzählt, gelacht und alle genossen das Zusammensein und den Sonnenschein. So langsam stieg die Nervosität bei den Dorffeststernchen. Einige der Kleinsten haben vor lauter Aufregung noch nicht einmal ihren Mittagsschlaf gemacht. Endlich wurden die Kostüme angezogen und das Programm konnte starten. Der Wetterfrosch führte durchs Programm und war jedes Mal gespannt, wer aus dem liebevoll gestalteten Wetterhäuschen kam, war es der Regenmann oder die hübsche Maid. “Aprilwetter”  war das Thema und zu jeder Wetterlage wurde was geboten. Ob der Gummistiefeltanz, oder die lustigen Drachen, die von den Jüngsten im Wind hin- und her geschwungen wurden, bis hin zu den großen Zumbamädels, die erneut 2 schöne Tänze zu Sonne und Regen einstudiert hatten. Sogar die Schneemänner kamen und es flogen kleine Schneebälle ins Publikum oder es wurde bei AC/DC  sehr laut wie bei einem Gewitter. Das graue Pflaster wurde von den Kindern mit Kreide schön bunt bemalt. Die Kinder gaben sich große Mühe und ernteten viel Applaus. Aber zum Maifest gehört auch der traditionelle Maibaumtanz, zu dem die Kinder dann auch noch ihre Eltern einluden, das war sehr schön und man bekam Gänsehaut. Zu vorgerückter Stunde gab es dann von den Erwachsenen noch mal einen Tanz um den Maibaum, wobei die bunten Bänder nicht so ordentlich gewickelt wurden. Dicht umringt war auch die Pizzabäckerei, wo alle Kinder ihre eigene Pizza belegen konnten. Gunter Schaaf und seine Gehilfin Iris Richter kamen gar nicht mit dem Teigrollen und backen hinterher.

Egal welches Fest in Fremdiswalde gefeiert wird, egal, wer es organisiert, auf die vielen fleißigen Helfer kann man sich immer verlassen und dafür sagt die gesamte Familie Schaaf auch heute herzlichen Dank. Und das ausgesprochene Lob und die vielen positiven Kommentare lassen uns dann alle immer wieder weiter machen.

Die Bilder vom Tag gibt’s wieder in der Mediathek oder direkt hier.

Bis bald, auf ein Neues!

Jana Mundus

Fremdiswalder Fasching mal anders…

Samstag, 22. April 2017 21:58:48 NEX-5R nicht verwendet 23 mm 1/160 4 3200|hardcopy|2017/04/24 13:01:04 tgruend DE3DV88Nach dem gelungenen Oktoberfest im vorigen Jahr dachte sich der Faschingsclub  – warum nicht auch mal Fasching im großen Festzelt? Zur Faschingszeit, so die Meinung der meisten, ist es sicher noch zu kalt für`s Zelt und so entschloß man sich für den April und machte aus dem Fasching eine Motto-Show. Unter dem Motto “90 – 80 – 70 in Fremdiswalde wird es jetzt erst witzig” sollte die Party am 22. April steigen. Es wurde ein Programm ausgedacht, getüftelt, gebastelt, gemalt und geprobt.
Der Tag rückte immer näher. Es kamen wieder viele fleißige Helfer (sehr lobenswert unsere Jugend) und das Zelt wurde aufgebaut, die Tische und Bänke gestellt, der Getränkewagen rollte an und es wurde super dekoriert und geschmückt. Als alles an Ort und Stelle war, gab es schon mal ein Probebier und `ne Roster zur Stärkung. Alle hofften wir nun, daß das Wetter durchhält und es nicht naß von oben kommt. Der Wettergott war gnädig mit uns und so nahm der Wahnsinn seinen  Lauf. Man fühlte sich ein bischen zurück versetzt in die vergangenen Jahre, denn die Närrinnen und Narren kamen in sehr schönen Kostümen. Ob als ABBA, als Hippi oder Rock`n`Roll-Lady, alle sahen sie wunderschön aus. Sogar die Olsenbande war gekommen. Die Disco spielte gute Musik, der Schicketanzhof sorgte wieder für eine super Verpflegung und die fleißigen Schankwirte im Bierwagen hatten alle Hände voll zu tun, denn die Getränke flossen reichlich. Es war eine prima Stimmung und als dann der Faschingsclub seinen ersten Programmteil offerierte, waren alle total begeistert. Unsere Kleinsten tanzten einen Schmetterlingsreigen vom Feinsten und dann unser Damenballett gemeinsam mit den Herren – Spitze. Das Männerballett tanzte dann nochmal den Schwanensee – eine Meisterleisung dieser “tanzwütigen” Herren. Im dritten Bild erschien uns noch einmal unser alter Erich mit seiner Lotte. Die Mauer stand wieder und zur Parade erschienen die Jungpioniere, die Thälmannpioniere und auch die FDJ-ler – natürlich immer zur passenden Musik. – Es war Gänsehaut pur – Aber dann wurde die Mauer doch wieder eingerissen und es erschien David Hasselhoff mit seinem I`ve been looking for freedom. Die Stimmung kochte faßt über – es war eine schöne Erinnerung an alte Zeiten. Zum Schluß kam dann noch die Boygroup Backstreetboy`s. Es kam noch einmal richtig Stimmung auf, die Jungs begeisterten und rissen das Publikum von ihren Bänken. Es wurde getanzt und gefeiert bis in den frühen Morgen und ich kann sagen, wer nicht dabei  war, ist selber schuld, er hat nämlich einen wunderschönen unvergesslichen Abend verpasst. Am nächsten Morgen waren dann wieder viele Helfer dabei (wenn auch manche etwas verkatert) und im Handumdrehen war wieder alles aufgeräumt.

Danke an den Faschingsclub und an alle Helferlinge für den wirklich gelungenen Abend.

Die Bilder vom Abend findet Ihr hier.

Viele Grüße
Inge Mundus

9. Wintertraktortreffen

Am 04. Februar 2017 fand das 9. Fremdiswalder WinterTraktorTreffen auf dem Gelände des Schicketanzhofes statt. Es kamen wieder sehr viele Besucher mit und ohne Traktor, um sich bei herrlich schönem Wetter die alte Technik und das abwechslungsreiche Programm der Alttechnikfreunde zum Thema „Rund um die Ärbern“ anzusehen. So gab es unter anderem das Ärbernwettschälen bei dem die längste zusammenhängende Kartoffelschale prämiert wurde. Dabei erreichte Annegret Quente mit 123 cm den 1.Platz, Uwe Richter und Marita Peterson mit jeweils 112cm den 2.Platz und Inge Lichtenberger mit 110 cm den 3. Platz. Hier gab es drei, zwei und einen Sack Kartoffeln zu gewinnen. Außerdem konnte man den Frauen in der Bauernküche beim „Ärbernschaukochen“, der Zube-reitung von Bratkartoffeln, Kartoffelmus, Kartoffelsuppe und Kartoffelpuffern über die Schultern schauen. Diese leckeren Speisen durften von den Besuchern dann auch verkostet werden.

Auf dem Hof vor der Schicketanz Halle gab es einen Geschicklichkeitstest „Loch die Kartoffel ein“. Hierbei musste man mit dem Zwiebelhaken eine Kartoffel in zwei unterschiedlich hohe Rohre nach Zeit einlochen. Die Sieger mit 1,04 Min. Oskar Zschaage (1.Platz), 1,05 Min. Sebastian Seyfert (2. Platz), 1,06 Min. Herr Böttger aus Pomßen (3.Platz) freuten sich bei der Prämierung über sehr schöne Pokale (gefertigt von René Pfeifer und Ingo Lorenz) mit hochprozentigem Inhalt (Kartoffelschnaps) und holzgeschnitzten Kartoffeln (von Michael Böttcher).

112 Fahrzeuge ließen sich in diesem Jahr in der Anmeldung registrieren. Wobei es außer Traktoren auch noch andere historische Fahrzeuge vom Motorrad bis zur Feuerwehr zu bestaunen gab. Der am weitesten angereiste Traktor kam in diesem Jahr von Grünlichtenberg bei Kriebstein und bekam als Dankeschön einen groooooooßen Sack Kartoffeln.  Die kleinen Besucher konnten in der Spiel- und Bastelecke Karten mit Kartoffeldruck gestalten, Lesezeichen, Plaketten und Ausmalbilder mit Kartoffelmotiven basteln. Bei der Landbäckerei Schaaf gab es Kartoffelbrot direkt aus dem historischen Backofen, deftigen Kartoffelkuchen und viele andere Leckereien zu kaufen. Außerdem wurden Ärbern wie früher gedämpft. Diese verzehrten die Besucher mit Quark, Leberwurst, Zwiebeln, Butter und Salz. Je nach Geschmack. Aber auch an der Gulaschkanone, den Roster- und Getränke-ständen sorgten die Alttechnikfreunde mit ihren fleißigen Helfern für das leibliche Wohl der Gäste. Der Männerchor Fremdiswalde brachte zur Mittagszeit den Besuchern ein musikalisches Ständchen.

Die Organisatoren des WTT 2017 (an deren Spitze Bernd Schicketanz, Gerd Richter und Detlef Heidamke) freuen sich sehr über das gelungene Treffen und bedanken sich bei allen Alttechnikfreunden, fleißigen Helfern und Sponsoren ganz herzlich.

Wir hoffen auch im nächsten Jahr am 03. Februar 2018 wieder so viele Besucher beim 10. Fremdiswalder „Jubiläums“ WinterTraktorTreffen begrüßen zu können.

Rita Richter

Kartenvorverkauf für eines der Events des Jahres

Hallo Fans der kultivierten Zusammenkunft!

in Vorbereitung auf unsere Mottoparty „90-80-70 In Fremdiswalde wird es jetzt erst witzig“ findet diesen Freitag (17. März 2017) von 17 – 19 Uhr der Kartenvorverkauf im Dorfgemeinschaftshaus Fremdiswalde statt.

Viele Reservierungen haben wir schon erhalten.

Für diejenigen, die es Freitag nicht schaffen: die Karten können auch unter der Email Adresse:

908070@fremdiswalde.com reserviert werden.  Wir reagieren dann darauf!

Kleiner Hinweis an die Faschingsmuffel: Da es sich um eine Mottoparty handelt, besteht natürlich KEINE Kostümpflicht!

Viele Grüße

Tilo Gründel

Dorf- und Heimatverein e.V.

Flyer

Sprachlos in Fremdiswalde

In meinem Beruf als Logopädin habe ich die Aufgabe, Menschen zu unterstützen, Worte zu finden….

jmundusDas mir selbst einmal die Worte fehlen, habe ich nicht gedacht.
Die richtigen Worte dafür zu finden, was ich empfunden habe, als ich am 20. Januar zum Neujahrsempfang des Landrates des Landkreises Leipzig Herrn Henry Graichen den Ehrenamtspreises in der Kategorie Sonstige Vereine überreicht bekam, fiel und fällt mir sehr schwer.
Als ich die Einladung zu dieser Veranstaltung erhielt, war die Anmeldefrist bereits abgelaufen und ich dachte nur, Schade. Andererseits war ich auch nicht böse, ein paar freie Freitagsnachmittagsstunden zu genießen. Also tat ich nichts dergleichen. Plötzlich gab es eine Gruppe über die sozialen Netzwerke ( alle waren eingeweiht, nur ich nicht), die dann so daher redeten, lasst uns doch ein paar schöne Stunden verbringen, wir machen ja auch viel fürs Ehrenamt und wir sollten uns die Einladung nicht entgehen lassen und so weiter. Gut dachte ich, wenn mehrere mitfahren, dann komme ich auch mit. In Geithain angekommen, ich durfte auch nicht der Fahrer sein, denn das war Teil des Plans, nahmen wir Platz und ich las das Programmblatt. Stutzig, weil als Laudatorin Inge John mit auf dem Zettel stand, konterte diese auch gleich, es gibt bestimmt noch eine Namensvetterin. Entweder hatte mich der Hunger oder meine, nach der anstrengenden Arbeitswoche beginnenden Mattigkeit, nichtsahnend gemacht. Ich habe mir überhaupt nichts dabei gedacht. Doch später legte Inge John eine rote Mappe auf den Tisch und ging damit zur Bühne und hinters Rednerpult, wo sie kaum gesehen wurde, jedoch durch eine passende Antwort dazu sofort die Lacher auf ihrer Seite und das Publikum mit ihren Worten fesselte.
Da merkte ich, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, die Atmung sich beschleunigte und ich nur noch denken konnte, fang bloß nicht an mit heulen, du bist nicht in Fremdiswalde, wo du mit Tränen in den Augen nach dem Märchenstück Aschenbrödel durch die Laienspielgruppe zur Bühne gerufen wurdest. Also versuchte ich ruhig bleiben und schüttelte nur immer wieder den Kopf und sagte dann auch laut zu den anderen am Tisch: “ Ihr seid ja wohl verrückt”. Alles andere lief dann wie im Film ab, ich ging auf die Bühne, ich nahm den durch Herrn Graichen überreichten Preis entgegen, lächeln, Foto machen, Gratulationen entgegen nehmen und dachte nur, das ist jetzt nicht wahr. Denn Worte konnte ich keine finden. Auch jetzt noch nicht so wirklich. Ich mache meine Arbeit als Vorsitzende des Dorf- und Heimatvereins Fremdiswalde e.V. sehr gern und Ideen sprudeln eben auch einfach aus mir heraus, ohne immer gleich daran zu denken, was folgt darauf. Diese Vorschläge dann wahr werden zu lassen, das bin ich nicht allein, da habe ich ganz viel Unterstützung und Hilfe von all meinen Mitstreitern und deshalb geht der Dank auch an alle anderen mit. Ich habe den Preis auch für euch mitbekommen und trotzdem bin ich glückselig, diesen Moment erlebt zu haben. Danke den Tippgeberinnen, Danke an die Laudatorin Inge John, Danke all denen, die nichts, aber auch nichts verraten haben, Danke an meine Familie, Danke, Danke …

Mehr fällt mir dazu nicht ein, eine Logopädin, die nach Worten sucht und keine passenden findet. Sprachlos in Fremdiswalde….
Eure Jana Mundus

Weihnachtsmarkt in Fremdiswalde

“Du musst jetzt endlich mal Sonntags in die Kirche Sonntag, 11. Dezember 2016 17:37:52 NEX-5R nicht verwendet 55 mm 1/100 4,5 3200|hardcopy|2016/12/12 09:29:40 tgruend DE3DV88 gehen und zum lieben Gott beten, dass das Wetter besser wird”, so wurde ich am 11. Dezember 2016 auf dem Dorfplatz begrüßt. Zu unserem 16. Weihnachtsmarkt in Fremdiswalde war uns der Wettergott erneut nicht sehr wohlgesonnen. Kräftiger und unangenehmer kalter Wind blies uns entgegen und es war ungemütlich, überhaupt kein schönes Weihnachtsmarktwetter. Und trotzdem kamen nicht nur am Nachmittag viele Gäste, sondern schon am Morgen waren viele Helfer aus dem Heimatverein vor Ort und schmückten den Dorfplatz. Alles ging Hand in Hand, Buden wurden aufgebaut, Lichterketten angebracht, die Weihnachtsstube eingeräumt und alles geschmückt. Am Nachmittag konnte die Jury beim 5. Plätzchenwettbewerb wieder Punkte vergeben und alle Gäste konnten die von Fremdiswalder Kindern gebackenen Plätzchen kosten. Der Männerchor sang mit allen gemeinsam altes bekanntes Liedgut. Traditionell durften alle das “ schwierige “ Fotorätsel von Andrea König lösen oder erraten, wie viele Brücken es in unserem Ort gibt. Die Fremdiswalder Gewerbetreibenden sponserten für unseren Adventskalender kleine Präsente und die Gewinner konnten diese gleich an diesem Tag mit nach Hause nehmen, wenn sie denn eine Zahl von 1- 24 vorzeigen konnten. An den unterschiedlichen Ständen wurde viel handwerkliche Kunst, wie Drechselarbeiten und  Brotformen, Parfüm, Handtaschen und Stricksachen angeboten und das ein oder andere Geschenk konnte noch eingekauft werden. Am Stand der Dachdeckerei Pfeifer durften die Kinder aus Schiefer eigene verschiedene Formen herstellen. Außerdem gab es eine Reitschule, die rege genutzt wurde. Selbst der Weihnachtsmann kam in diesem Jahr hoch zu Ross und hatte einige Mühe vom Pferd zu steigen. Die über 40, durch Rita Richter und ihre Helfer, voll gefüllten süßen Beutel waren sehr schnell verteilt . Die Kinder, die auch von weiter her kamen, haben alle fleißig Gedichte oder Lieder vorgetragen. An den Ständen der Landbäckerei Schaaf und dem Schicketanzhof konnten sich alle anderen stärken. Ab 17.00 Uhr wurde dann im Landgasthof Jens Scheibe das alljährliche und bereits über viele Jahrzehnte traditionell einstudierte Märchen vom “ Aschenbrödel” durch die Laienspielgruppe aufgeführt. Unser kleiner gemütlicher Weihnachtsmarkt war erneut voll gelungen. Einen großen und herzlichen Dank an all die vielen fleißigen Helfer und Unterstützer, Sponsoren und die Gruppen und Mitglieder des Dorf- und Heimatvereins Fremdiswalde e.V..

Jana Mundus

Weihnachtsmärchen 2016/17 der Laienspielgruppe Fremdiswalde

Aschenbrödel

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Fünf großartige und erfolgreiche Auftritte liegen hinter uns. Wir haben in der Vorweihnachts-zeit vor den Seniorengruppen der VS von Fremdiswalde, Golzern und Bahren sowie der AWO gespielt. Dreimal füllten sich die Zuschauerreihen im Landgasthof Fremdiswalde zu den öffentlichen Aufführungen im Dezember und Anfang Januar.

Mit viel viel Beifall, großem Lob und den Worten „erstaunlich, was Fremdiswalde immer auf die Beine stellt“ oder “wir freuen uns schon auf das nächste Märchen“ sind wir für unsere spezielle Interpretation des Klassikers „Aschenbrödel“ aus der Feder von Jana Mundus belohnt worden. Mein besonderes Lob gilt den Mitgliedern der Laienspielgruppe für Ihren Einsatz, für Ihre Motivation und für jeden persönlichen Beitrag zum Gelingen dieses jährlichen Projektes.

Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle aber auch unseren Familien und Familie Scheibe vom Landgasthof für die gute Zusammenarbeit und die tatkräftige Unterstützung.

Des Weiteren möchten wir auch all jenen Dank sagen, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben.

Kostümverleih „Sachsenhexe“ Grimma; Logopädie Jana Mundus; Haartrend 2000 Annett Wurch, Landwirtschaftsbetrieb Schicketanz GbR; Bäckerei Schaaf; Dachdeckerei Pfeifer; Landhandel Bufe ; Adecco Elke Miska; Werbeservice Ute Kniesche; Ortgruppe der VS Fremdiswalde; Tilo Gründel und Conny Janke

Oktoberfest auf den Fremdiswalder Wiesn

DSC09143In Bayern würde man sagen “a Riesengaudi” , aber in Fremdiswalde sprach man über die “Fremdiswalder Wiesn” vom 22. Oktober “ach war das scheen” oder wie einige Fremdiswalder und Besucher des Festes hinterher meinten:  “natürlich super, Affengeil, runde Sache, gelungenes Fest, richtig Klasse, Superidee mit Superumsetzung, herrliches Event, einfach Spitze, wenn Fremdiswalde was auf die Beine stellt, dann richtig….”, eine so positive Resonanz erfreute uns sehr, denn die Anspannung vor jedem Fest ist enorm groß.  Zum ersten Mal sollten in Fremdiswalde die “Wiesn” stattfinden, dazu wurde durch viele fleißige Helfer in Rekordzeit ein großes Festzelt aufgebaut. Rekordverdächtig war auch der Kartenvorverkauf, denn im Nu waren alle Karten verkauft. Geschmückt in den Sachsenfarben grün-weiß strömten nun die Gäste pünktlich ins Zelt und wurden durch zünftige Musik begrüßt. Die Mädels erschienen in hübschen Dirndl`s , die Burschen in feschen Lederhosen, alle mit einem Lächeln auf den Lippen und gespannt, was nun folgt. Es war den ganzen Abend eine unglaubliche Stimmung, die Tanzfläche war stets gut gefüllt, denn Silvio Gasch von Flash-Dance hatte für jeden Geschmack Musik dabei. Zur Wahl des Wiesngirl und Mister Lederhose musste von allen ein Quiz gelöst, dann über den Catwalk spaziert werden und als zum Abschluss noch eine Aufgabe erfüllt werden musste, standen die Sieger fest und erhielten ihre verdiente Schärpe. Die Dachdeckerei Pfeifer führte den Wettbewerb “Wettnageln” durch und im Stechen konnte später der Sieger bekannt gegeben werden. Der Faschingsclub Fremdiswalde begeisterte das Publikum mit tollen Einlagen, so wurden zum Beispiel einige Damen über den Schleifstein geschwungen. Um Mitternacht sang die gesamte Menge für die anwesenden Geburtstagskinder ein Ständchen.
Der Schicketanzhof servierte zünftige Oktoberfestspeisen und die Bäckerei Schaaf bot leckere Lebkuchenherzen und Brezeln an. Die Mitglieder des Heimatvereins zapften fleißig Festbier.
Und auch wenn bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde, zum Aufräumen am nächsten Tag waren erneut viele fleißige Leute da und im Nu war der Festplatz wieder sauber. Das funktioniert jedes Mal richtig gut und deshalb möchte ich allen Helfern und Unterstützern, sowie meinem Co- Organisator Tilo Gründel von Herzen Danke sagen. Wir denken über eine Wiederholung nach.

Die Bilder gibt es wieder hier in unserer Mediathek

Jana Mundus

2. Fremdiswalder Fußballturnier

DSC08084Am letzten Sonntagnachmittag ist in Fremdiswalde wieder etwas Unglaubliches passiert!

Was vor einem Jahr noch als spontane „Wiedereinweihung“ des Fremdiswalder Sportplatzes auf fruchtbaren Boden traf, steigerte sich in diesem Jahr zu einem Fussball-Event der Extraklasse.

Am 11.09.2016 fanden sich insgesamt etwa 120 Fremdiswalder(innen) auf dem Sportplatz ein, nachdem in den Tagen zuvor der Rasen gemäht, die Tornetze geflickt, die Spielfeldlinien gezogen, die Trikots gedruckt und die Schuhe geputzt wurden. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Dazu wurde ein reichhaltiges Buffet mit Kaffee, Kuchen, Wasser und Limonade organisiert.

Vielen Dank dafür!

Für das Fußballturnier fanden sich 8 Mannschaften, darunter 2 Frauenmannschaften und 2 Kindermannschaften, ein. Gespielt wurde um die Fremdiswalder Dorfpokale „Frauen & Kinder“ und „Männer“ in zwei Gruppen.

Unter den strengen Augen des Schiedsrichters Uwe Mundus gab es rassige Zweikämpfe, eine rote Karte, spannende Spiele, viele Tore und vor allem viel, viel Spaß.

Am Ende des Turniers standen auch zwei Sieger fest:

In der Gruppe „Frauen & Kinder“ wurde die „U13-Fremdiswalde“ ungeschlagener Gruppensieger. Der diesjährige Torschützenkönig Eric Liebscher spielte hier mit und versenkte das runde Leder insgesamt 9mal im Tor. Den 2. Platz belegten die „Dorfmuttis“ (Mitteldorf Fremdiswalde), dicht gefolgt von den „Wildcats“ (Fremdiswalder Mädchen). Für die Frauen aus dem Unterdorf,  „UDForan“, reichte es nur für Platz 4. Der Grund für das unbefriedigende Abschneiden könnte mangelndes Training gewesen sein, deshalb wurde bereits ein Trainingslager für das nächste Jahr angekündigt.

In der Gruppe „Männer“ setzte sich der Vorjahres- sieger „1. FC Launzige“ („Alten Herren“ aus Fremdiswalde) durch. Entscheidend war hierbei allerdings nur das bessere Torverhältnis, denn mit Rene` Pfeifer spielte der diesjährige Torschützenkönig (8 Tore) auf. Die Jugendmannschaft „Mein persönlicher Favorit“ stand als ebenbürtiger Gegner auf dem Platz und erreichte den 2. Platz. Der „1. FC Trakchor“ (Alttechnikfreunde & Männerchor) belegte Platz 3 und die „Milfhunter“ (Fremdiswalder Jungs und Freunde) bildeten den Abschluss.

Nach reichlich drei Stunden Action, Spaß und Überraschungen ließen Spieler und Fans den Sonntag gemütlich ausklingen und versorgten ihre Schürfwunden bzw. ölten ihren rauhen Stimmen. Die Organisatoren Rene Pfeifer & Maik Lichtenberger vom „1. FC Launzige“ bedanken sich bei den vielen freiwilligen Helfern für die Vorbereitung, Umsetzung und den Abbau. Ein Dankeschön geht außerdem an den Dorf- und Heimatverein für das Sponsoring der schönen Wanderpokale. Und nach der tollen Resonanz darf man gespannt sein, zu welchen Mannschaften die Wanderpokale im nächsten Jahr wandern, wenn es wieder heißt:

„An einem Sonntagnachmittag ist in Fremdiswalde wieder etwas Unglaubliches passiert ….“

Die Bilder vom Tag sind wieder in der Mediathek zu finden oder direkt hier.

Viele Grüße

Maik Lichtenberger

Unser diesjähriges Dorffest

Ob Regen oder Sonnenschein, das Dorffest findet statt, das muss sein.

Samstag, 2. Juli 2016 16:12:06 NEX-5R nicht verwendet 49 mm 1/2000 5 2000|hardcopy|2016/07/05 13:27:24 tgruend DE3DV88

Dieses Jahr jährte sich das Familienfest bereits zum 20. Mal, seit 15 Jahren organisiert der Dorf- und Heimatverein Fremdiswalde das Fest, lud alle am 2. Juli ein und die Leute kamen, egal welches Wetter an diesem Tag herrschte. Letztes Jahr war es eine Hitzeschlacht bei 38 Grad, doch dieses Mal startete das Programm der Dorffeststernchen bei Regen. Die Kinder nahmen im Flugzeug Platz und die Reise um die Welt konnte beginnen, der tosende Applaus der zahlreichen Gäste in den Festzelten freute die Kinder. Auch der Männerchor und die Trebsener Blasmusikanten begeisterten mit ihren Liedern das Publikum. Die Kinder und auch die Erwachsenen konnten wieder an Wettbewerben des Sportvereins und dem Kegelwettbewerb der Feuerwehr um gute Ergebnisse kämpfen. Beim Familienwettkampf ist die gesamte Familie gefragt und es werden Punkte gesammelt, um am Ende vielleicht einen der tollen Preise zu ergattern. Aber auch die kleinsten Besucher fanden Spiel und Spaß auf dem Dorfplatz, denn das Spielemobil hatte sehr viele attraktive Murmelbahnen aufgebaut. Selbst gefertigte Taschen wurden zum Verkauf angeboten und man konnte H. Böttcher beim drechseln über die Schulter schauen oder eine Kleinigkeit erwerben.

Pünktlich zum Abend, als das Discoteam 74 tanzbare Musik auflegte, hörte es mit Regnen auf und die Spannung wuchs, nicht nur weil Deutschland gegen Italien beim EM Viertelfinale spielte, sondern 10 Gruppen aus dem Ort hatten sich für die erstmalig stattfindende Playbackshow vorbereitet. Ob die Senioren mit ihrem Song “Lass die Sonne in dein Herz oder der Sportverein, der sich  “Atemlos” auf Bällen trommelte oder die Fremdiswalder Kids mit ihrer eigenen einstudierten Choreografie, die vor dem Spielanpfiff die Show eröffneten. In der Halbzeitpause besuchten uns die Zwerge der Laienspielgruppe, oder altbekannte Stars wurden durch den Heimatverein dargeboten, wobei “Divine” mit Highheels in der Größe 45 über die Bühne rockte und der Männerchor parodierte den aktuellen Sachsensong “Hör off de Muddi”. Dann musste länger getanzt werden, denn es kam im Viertelfinale zur Verlängerung und dem Krimielfmeterschießen. Dann boten die Alttechnikfreunde einen Linedancetanz, obwohl das zu so später Stunde nicht mehr ganz einfach war mit den Schritten, die Feuerwehr heizte mit Rammsteins “Feuer frei” kräftig und heiß ein, als dann aus dem Publikum die Spicegirls alias die Strickmädels ihren Auftritt hatten und zum Schluss der Faschingsclub eine super Aerobicperformance zeigte. Das Publikum fand alle Darbietungen spitze, denn es hatte sich jede Gruppe etwas ganz spezielles und tolles einfallen lassen. Den Sieger zu küren war nicht ganz einfach, aber letztendlich bekamen die Fremdiswalder Kids den Wanderpokal.

Alles in allem war es wieder ein Spitzenfest, da spielte das Wetter keine Rolle oder das es an diesem Abend ein spannendes EM Viertelfinale gab.

Ein großes Lob an alle Helfer und Unterstützer des Festes! Da ist die Jugend jedes Jahr beim Aufbau der Zelte mit dabei oder die Mitglieder des Heimatvereins, die bei den Vorbereitungen oder am Tag des Festes mithelfen, der Sportverein und die Feuerwehr, die jedes Jahr aktiv unterstützen. Danke an die Senioren der Volkssolidarität, die wieder ihren selbstgebackenen Kuchen anboten, die Landbäckerei Schaaf und dem Landgasthof J. Scheibe mit ihren Verkaufsständen.

Und ein großes Dankeschön allen Sponsoren sagt Jana Mundus im Namen der Dorffestvorbereitungsgruppe und des Heimatvereins Fremdiswalde.

Die Bilder dazu findet Ihr wieder in der Mediathek oder direkt hier.

Maibaumstellen 2016

Regnet es, regnet es nicht, wird es zu kalt sein, kommen denn auch genügend Leute? Klappt das Programm? Fragen über Fragen, die sich Monika Schaaf bereits Wochen vorher stellte.

Aber alles sollte gut werden, wenn Fremdiswalde “feiert” , dann bei schönem Wetter! So war es pünktlich zum ersten Mai trocken und warm mit viel Sonnenschein. Der Dorfplatz war liebevoll mit Birkenzweigen und bunten Wimpeln dem Anlass des ersten Mai entsprechend geschmückt. Das Schwein am Spieß am Stand der Familie Schicketanz dreht sich genüsslich und schmorte vor sich hin und verströmte einen angenehmen Geruch. Die ersten Gäste trudelten pünktlich auf dem Festplatz ein. Nach der Eröffnungsrede durch Gunter Schaaf wurde der Maibaum, der erneut eine wunderschön gefertigte Krone durch die Kranzbinderei Seidel erhalten hatte, von einigen Gewerbetreibenden, begleitet mit Marschmusik, die Friedhold Schuster auflegte, aufgestellt. Danach zeigten die Linedancer von Nerchau wieder mehrere toll einstudierte Tänze. Der Dorfplatz füllte sich weiterhin, es kamen Jung und Alt, die Sitzplätze im Festzelt wurden knapp, aber es gab ja auch genügend Stehplätze. Der Fremdiswalder Männerchor erfreute alle wieder mit zum Fest passenden Liedern und ihrem Auftritt lauschten alle gespannt. So langsam stieg die Aufregung bei den “Dorffeststernchen” und ihren Trainerinnen, denn das Programm “Filmfestspiele an der Launzige” sollte gleich beginnen. Da wurden altbekannte Stars, sowie neue moderne Filmstars im Wachsfigurenkabinett zum Leben erweckt. Ob eine Charlie Chaplin Formation, oder die Mickymäuse, ob Star Wars oder die kleinen gelben Minions, ob James Bond oder der Rocky Boxkampf, ob Dracula oder Marylin Monroe, alle begeisterten das Publikum. Am Ende des Programms tanzten alle Stars um den berühmten bunten Maibaum. Viel Applaus erhielten die Kinder und zur Belohnung wurde mit Gunter Schaaf und Iris Richter die Pizzabäckerei eröffnet, sodass die Kinder ihre Pizza selbst belegen und backen konnten.

Es war eine fröhliche und ausgelassene Stimmung auf dem Festplatz, es wurde geschnattert, gelacht und man konnte dem Alltagstrott für einige Stunden entfliehen. Bis zum frühen Abend saßen die Jugend und einige Hartgesottene im Festzelt zusammen, sogar einen Tanz um den Maibaum gab es noch mal. Die Stimmung bei den Organisatoren war fröhlich, alle Sorgen und Nöte hatten sich aufgelöst und es war wiederum ein gelungenes Fest. Danke dafür!

Aber Fremdiswalde kann nicht nur feiern, zusätzlich konnte man pünktlich zum Fest die neuen “Mitbewohner” von unserem Ort auf dem Dorfplatz bewundern. Ob das die Minionsfiguren sind, oder das verliebte Pärchen unter den Linden, oder sogar die Frösche in der Ufernähe der Launige, es sind echte Farbtupfer, die ein paar fleißige Helfer um Andrea Pfeifer herum aus alten Reifen gestaltet haben. Liebevoll angemalt und perfekt platziert, ebenso schön bepflanzt, hoffen wir alle, dass wir uns über einen längeren Zeitraum an ihnen erfreuen können. Einen lieben Dank an die Helferlinge!

Jana Mundus

Die Bilder vom Tag findet man wieder in der Mediathek oder direkt hier

Und wieder ein Stück weiter mit dem Vorhaben “Chronik”

… durch ein Treffen mit Manfred Müller, der vielleicht vielen als Buchautor und – herausgeber des “Rundblick” bekannt sein dürfte. Er schrieb vor einiger Zeit ganz liebe Zeilen an Inge Mundus, nachdem sie mit dem Artikel zur Entstehung der Fremdiswalder Chronik in der Leipziger Volkszeitung erschienen ist. Er wollte uns Hinweise und Informationen zu Reportagen über unseren Ort aus den veröffentlichten Zeitschriften und Büchern geben. Wir bedankten uns bei ihm und fragten, ob er sich denn auch mal mit uns treffen würde. Gesagt, getan. Am 2. April fuhren Inge, Thilo Busch und ich, mit unseren bereits gesammelten Werken , verpackt in einem dicken Ordner, ziemlich aufgeregt zu ihm nach Hohburg. Ein sehr herzlicher Empfang folgte und in seinem Wohnzimmer tauschten wir uns fast 3 Stunden aus. Er gab uns gute Hinweise für die nun folgenden Schritte, wie und mit wem gehen wir in Druck, wie viele Exemplare wollen wir auflegen, was kostet das ungefähr und und und.

Dann kam der entscheidende Moment und Inge übergab ihm unseren Ordner. Wir drei saßen wie Schuljungen, hielten die Luft an und warteten auf eine Reaktion. Schließlich sagte H. Müller, er wäre ja total überrascht und beeindruckt von unseren Geschichten und dem Vorhaben, es auch so zu veröffentlichen. Das tat gut, 2 Jahre lange, intensive Arbeit und Recherche und ein Lob von einer Person, die vom Fach ist und wirklich Ahnung hat. Wir waren froh und stolz zugleich, das ist doch ein toller Motivationsschub, unser Ziel von einer Fremdiswalder Chronik weiter zu verfolgen, dran zu bleiben und nicht locker zu lassen. Mit neuen Ideen im Kopf geht es nun weiter.

Zum Schluss erhielten wir von ihm ein Geschenk, den 2015 erschienenen Band 2  “Hohburger Dorfbuch”. Eine große Ehre und ein tolles Geschenk.

Am 9. April fahren wir zu dritt zu einer Fachtagung für Ortschronisten, in der Hoffnung, auch da noch weitere interessante Details zu erfahren.

Es geht weiter mit der  “Fremdiswalder Chronik”.

Im Namen der Ortschronisten

Jana Mundus

 

 

Ausflugsfahrt der Fremdiswalder Laienspieler

 

Laienspiel2016_AusflugZur alljährlichen Abschlussfeier mit Videovorführung im Januar stand wieder die Frage im Raum, wohin wollen wir fahren? Aus den Ideen der Erwachsenen und aus den Wünschen der Kinder wurde eine Tour zusammengestellt und von Andrea Pfeifer organisiert. Dieses Jahr war Leipzig und Umgebung unser Ziel mit Flughafenführung, Lügentour durch die Stadt und kreativen Stunden beim Keramik bemalen, entsprechend Goethes Feststellung: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“

Am Flughafen Leipzig/Halle haben wir am Vormittag nicht nur den Passagierbereich gesehen, sondern auch die Feuerwehr, die Sicherheitskontrollen, das riesige DHL-Gelände und sogar die größte Frachtmaschine Antonov. Wie ein Pilot konnten wir uns fühlen bei der Fahrt über die Start- und Landebahn. Nach einem reichhaltigen Picknick haben wir während der Lügentour über Leipzigs Innenstadt so einiges erfahren. Aufgabe war es, die Berichte und Informationen unserer Führerin als wahr zu akzeptieren oder die Lüge zu erkennen. So wissen wir jetzt warum das alte Rathaus nicht gerade gebaut wurde, dass vier Denkmale auf dem Platz vor der Nikolaikirche sind, warum die Reichsstraße eben Reichsstraße heißt oder wieso asiatische Malereien und afrikanische Elefanten an einer Hausfassade angebracht sind. Unser großer (kleiner) Lügenbaron war Manuel Karich mit den meisten richtigen Antworten. Das von unseren Familien liebevoll zusammengestellte Picknick haben dann alle ein zweites Mal genossen und sich für die letzte Station des Tages gestärkt. Das Bemalen von Gips-Figuren stellte eine besondere Herausforderung dar, die der/die eine oder andere so nicht eingeschätzt hatte. Mit Ruhe und feinen Pinselstrichen haben schlussendlich alle wunderbare Figuren gestaltet und konnten so eine bleibende Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Der Abschluss der Theater-Saison bedeutet aber gleichzeitig auch den Beginn der neuen Spielzeit 2016/17. Um in die Vorbereitungen einsteigen zu können, stand für Andrea Pfeifer am Ende des Tages noch die Frage zu klären: „Wer ist denn wieder mit dabei?“ Fast alle wollen wieder mitmachen, neben den bekannten wird es aber auch neue Gesichter auf der Bühne geben. Es bleibt spannend, denn das passende Stück, von den drei in der engeren Wahl, ist noch nicht gefunden.

Mein großer Dank gilt abschließend allen Mitgliedern der Laienspielgruppe für Ihr Mitwirken. Ich bin sehr stolz auf unsere Gruppe, auf die Erfolge, den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt und die gegenseitige Achtung. Lieben Dank an die Familien der Laienspieler, den Heimatverein Fremdiswalde und all unsere Unterstützer aus Fremdiswalde und der Umgebung.

Mit märchenhaften Grüßen

Andrea Pfeifer

Was haben wir gelacht….

Frauentagsfeier in Fremdiswalde – und kein Auge blieb trocken.

Frauentag2016In geselliger Runde trafen wir uns, haben lecker gegessen und zum Anlass des Tages angestoßen. Es war wie im Hühnerstall. Es wurde geschnattert und gelacht nur ohne Hahn. Aber dann kam er  – nicht der Hahn, aber Roy Reinker – der Bauchredner mit seinem Opa Siegfried. Ach, was haben die beiden zu erzählen gehabt. Opa Siegfried hatte in der großen Damenschar Rita Richter erspäht und war fast nicht zu halten. Wenn man aber denkt, dies ist nicht zu toppen, so sollte man mal den Crash-Kurs im Bauchreden mit Roy machen, wie Karin Veik und Inge Mundus. Mit Kostüm und Maske wurden sie zu einzigartigen Charakteren, denen Roy dann seine Stimme verlieh. Entsprechend der chinesische Weisheit “Jede Minute Lachen verlängert das Leben um eine Stunde” werden wir wohl alle nun sehr alt.

Der Fremdiswalder  Männerchor erfreute uns im 2. Programmteil mit wunderbaren Gesangseinlage, in die wir gern einstimmten und diese sogar in 2. Stimme begleiteten.

Der große Zusammenhalt im Dorf wurde einmal mehr gelobt und von allen Anwesenden als große Bereicherung empfunden. Wir sind eben füreinander da, bei Aktivitäten und Einsätzen, beim Feiern, aber auch in der Not.

Die Organisatoren Inge Mundus und Diana Hoßfeld haben mit der gesamten Ausgestaltung des Abends und auch mit vielen kleinen Überraschungen mal wieder einen Volltreffer gelandet.

Vielen vielen Dank dafür.

Andrea Pfeifer

 

 

Unser Wintertraktortreffen 2016

Samstag, 6. Februar 2016  13:39:30 NEX-5R nicht verwendet 18 mm 1/2000 4 400|hardcopy|2016/03/07 09:40:16 tgruend DE3DV88Am 06. Februar 2016 fand das 8. WinterTraktorTreffen auf dem Gelände des Schicketanzhofes statt. Frühlingshafte Tempe-raturen und Sonnenschein führten zu einem Besucher-rekord. Allein 89 Traktoren ließen sich in der Anmeldung registrieren. Wobei es außer Traktoren auch noch andere historische Fahrzeuge vom Motorrad bis zum Doppelstockbus zu bestaunen gab. Das Programm zum Thema ,,Vom Getreide zum Brot“ und „Von der Milch zur Butter“ war auch in diesem Jahr sehr vielseitig.

Es wurden unter anderem vorgeführt:

  • das Dreschen mit dem Stiftendrescher,
  • Brotbacken mit der Landbäckerei Schaaf direkt am historischen Backofen,
  • Kuh melken an einer Kuh-Attrappe – präsentiert vom Bauernverband
  • Buttern mit den Milchbauern des Landwirtschaftsbetrieb Alexander Zschaage aus Nauhain (bei Hartha). Dieser hat einen Milchviehstall mit ca. 60 Milchkühen und eine Milchzapfstelle direkt am Stall. Sie hatten verschiedene Milchprodukte aus eigener Produktion wie Butter, Joghurt, Quark und Frischmilch mitgebracht. Reges Interesse bestand beim Separieren der Frischmilch und der Vorführung, wie Butter hergestellt wird. Schnell waren die Produkte verkauft und auch die entstandene Buttermilch wurde von so Manchem vor Ort verkostet.
  • die Fremdiswalder Bauersfrauen und -herren versuchten sich am Buttern mit historischen Butterfässern und Butterformen. So konnten sich auch die jüngeren Besucher ein Bild machen, wie früher Butter hergestellt wurde.

 

Es gab auch wieder etwas zu gewinnen. Beim ,,Sackschaukeln mit den Traktoren” (Geschicklichkeitstests mussten zwei miteinander verbundene Traktoren einen Getreidesack in kürzester Zeit punktgenau abstellen. Die beiden schnellsten Traktoren bekamen je einen Traktorpokal. Die zweiten und dritten Plätze konnten sich über einen von den Fremdiswalder Strickfrauen gefertigten Sack mit Getreide (und Getränk) auf einem von I. Lorenz gefertigten und gravierten schönen Brett freuen. Beim Quizspiel ging es um die Frage: ,,Wie viel wiegen die Körner aus dieser Garbe?” Nach dem Ausdreschen der Garbe am Nachmittag wurden die Gewinner ermittelt. Da es zwei erste Plätze gab musste das Los entscheiden. W. Patzsch und M. Pluntke kamen der Lösung von 1160g am nächsten und wurden mit einem schön verzierten Brot der Bäckerei Schaaf belohnt. Auch der 3. Platz L. Kühne bekam zur Belohnung ein (etwas kleineres) Brot. Worüber sich alle sehr freuten. Für die kleinen Besucher gab es eine Spiel- und Bastelecke, die gut besucht wurde. Der Männerchor Fremdiswalde brachte zur Mittagszeit den Besuchern ein musikalisches Ständchen.

Die Organisatoren des WTT 2016 (an deren Spitze Bernd Schicketanz, Gerd Richter und Detlef Heidamke) freuen sich sehr über das gelungene Treffen und bedanken sich bei allen Alttechnikfreunden, fleißigen Helfern und Sponsoren ganz herzlich. Wir hoffen auch im nächsten Jahr am 04. Februar 2017 wieder so viele Besucher beim 9. Fremdiswalder WinterTraktorTreffen begrüßen zu können.

Die Bilder vom Tag gibt es wieder in unserer Mediathek oder direkt hier.

Das Team der Alttechnikfreunde Fremdiswalde

i. A Rita Richter

“Vom Sternlein, dass sich nicht putzen wollte” 1988 / 2015

Die Fremdiswalder Laienspieler Samstag, 28. November 2015  11:36:16 DMC-FZ20 verwendet (automatic) 6 mm 1/60 2,8 150|hardcopy|2016/02/04 13:04:46 tgruend DE3DV88haben ihre Spielzeit mit derletzten Vorstellung am 09. Januar 2016 beendet. Alle Aufführungen im Dezember und Januar waren sehr gut besucht und wir konnten wieder viele unserer langjährigen Märchenfreunde als auch eine Vielzahl neuer Gäste aus nah und fern begrüßen. Der Applaus ist unser größter Lohn und den haben wir mehrfach langanhaltend bekommen und natürlich ausgiebig genossen. Die Fremdiswalder und ihr Laienspiel sind mittlerweile über die Kreisgrenzen bekannt und wir bewahren und pflegen diese besondere Tradition mit viel Stolz. Wir blicken immer wieder mit großer Achtung zurück. Mit der Auswahl des Stückes „Vom Sternlein, dass sich nicht putzen wollte“ haben wir eine Brücke in die Vergangenheit  geschlagen. Vor 28 Jahren hat Andrea Pfeifer selbst den Blunk gespielt. Mit Helga Rudolph als Klassenleiterin und Klassenkammeraden wie Tilo Gründel, Anja Schaaf, Marco Pollok oder Daniel Seydel haben sie es als 10-jährige damals aufgeführt.

2015 wollten wir das Sternlein aber unabhängig  von der damaligen Aufführung gestalten. Da nur schemenhafte Erinnerungen präsent waren und kein Bildmaterial zur Verfügung stand mussten wir es schlussendlich auch. Und im Nachhinein war das genau der richtige Weg für die Regie, die Spieler und die kreativen Ideen. Nachdem Frau Rudolph das Stück zur Senioren-Weihnachtsfeier gesehen hatte, übergab sie Andrea Pfeifer dann Bilder von einer der Aufführungen im Winter 1988. Mit großer Freude haben alle Laienspieler diese betrachtet, Vergleiche gezogen und gestalterische Ideen bestaunt. Das war wie eine Zeitreise.

Zusammenfassend kann Andrea Pfeifer feststellen: Mit jedem neuen Stück sind in den vergangenen Jahren allen Beteiligten zusammen große Erfolge gelungen. Der Heimatverein und die Laienspieler sind allen Mitwirkenden der zurückliegenden Jahre und Jahrzehnte für ihr Engagement sehr dankbar. Den Erwachsenen in der Laienspielgruppe wird Eines mit dem Zurückblicken sehr bewusst. Wir begleiten die Kinder von Jahr zu Jahr in ihrerpersönlichen Entwicklung. Wir freuen uns über die Lebenserfahrungen, die sie bei uns sammeln und Kompetenzen die sie sich aneignen und wir sind sehr stolz auf jeden Einzelnen, seine Leistung und seine persönliche Entwicklung in unserer Gruppe.

Bei den Aufführungen „Vom Sternlein, das sich nicht putzen wollte“ haben 16 Kindern und 8 Erwachsene mitgewirkt. Viele märchenbegeisterte Unterstützer, unsere Familien und die Fremdiswalder Gewerbetreibenden stehen immer im Hintergrund, denen unser großer Dank gilt: Bäckerei Schaaf, dem Schicketanzhof, Landgasthof Scheibe, Werbeservice Kniesche, Dachdeckerei René Pfeifer, Kreismedienstelle Grimma, Ortgruppe der VS Fremdiswalde, Tilo Gründel und Ilona Gäbler (musikalische Gestaltung), Kathrin Schulze und Sophie Border (Kostüme)

Märchenhafte Grüße

Andrea Pfeifer

WinterTraktorTreffen 2016

WTT2016

Weihnachtsfeier der Chronisten

Der Raum in unserem Dorfgemeinschaftshaus war weihnachtlich geschmückt, auf dem Tisch stand Stollen, frisch gebackener Kuchen und Gebäck und es duftete angenehm nach frischem Kaffee.  Aber das Allerschönste war, alle, bis auf wenige, die durch Krankheit oder bereits feststehende Termine nicht konnten, waren unserer Einladung gefolgt.  Gemeinsam wollten wir mit allen, die uns bisher bei der Arbeit zur Fremdiswalder Chronik geholfen haben, ein paar gemütliche Stunden in der Vorweihnachtszeit ver- bringen. Vor allem aber wollten wir damit allen fleißigen Helfern einmal Danke sagen. Danke für die rege Mitarbeit, die vielen Bilder, Berichte, Zeitungsartikel und die persönlichen Gespräche. Ohne diese Hilfe wären wir noch nicht so weit, wie wir es heute sind.

Am 03. Oktober 2013 wurde die Idee geboren, eine Chronik für Fremdiswalde zu erstellen.  Es wurden Leute angesprochen und sehr schnell fanden sich auch welche, die uns Material zur Verfügung stellten und aus früherer Zeit erzählten. Nun traf man sich regelmäßig 1x im Monat im Dorfgemeinschaftshaus. Es wurde geschaut, was haben wir , was ist neu dazu gekommen , was ist wichtig und was brauchen wir noch.  Wir erstellten einen Plan, was soll alles rein in die Chronik. Dann wurde besprochen, Donnerstag, 10. Dezember 2015  16:25:28 SM-G900F verwendet 4,8 mm 1/33 2,2 80|hardcopy|2015/12/22 11:29:36 tgruend DE3DV88wer recherchiert und schreibt über welches Thema.  So berichtet Tilo Busch z.B. über die Entstehungsgeschichte von Fremdiswalde und über die Kirche. Jana Mundus hat den Part Schule und Feuerwehr sowie die Braunkohlen- u. Kaolin Grube „Herrmannsglück“ übernommen. Adelheit Pfütze arbeitet an der Geschichte des Konsums in Fremdiswalde.  Das sind nur mal ein paar Beispiele von Vielen. Und immer hatten wir dabei Helfer, die uns mit ihren Erzählungen, Bildmaterial u.ä. zur Seite standen.  Sehr interessant waren auch die Besuche im Staatsarchiv Leipzig. Dort durchforsteten wir viele Ordner. Es war sehr aufschlußreich aber auch sehr schwierig, denn wir sind ja der alten deutschen Sprache nicht mächtig.  Manches konnten wir so einigermaßen entziffern aber manches auch nicht, und so haben wir Kopien gezogen und unsere älteren Mitstreiter, wie Herr Winkler , Herr Patzsch oder Herr Janke mußten dann übersetzen.  Auch das Archiv im Stadthaus Nerchau blieb von uns nicht verschont und wir haben viel Interessantes finden können.

Wir hatten zu unserer kleinen Weihnachtsfeier mal alles bisher Gesammelte und Geschriebene ausgelegt, so daß alle einen Einblick bekamen, was haben wir schon geschafft und was müssen wir noch machen.

Zum Kaffee haben wir kleine Geschichten aus der bisher erarbeiteten Chronik vorgelesen, und ich glaube, es hat allen sehr gut gefallen.
Alle haben sich wunderbar unterhalten, es wurden Gedanken ausgetauscht und wir haben dabei auch wieder viel Neues erfahren.

Wir hoffen, daß uns auch weiterhin alle fleißig unterstützen und vielleicht kommt noch der eine oder andere Fremdiswalder mit einer Geschichte, die es wert ist, in die Chronik aufgenommen zu werden.
Wir sind für alle Geschichten und Hinweise sehr dankbar und hoffen, daß wir nicht mehr allzulange brauchen, um die Chronik fertig stellen zu können.
Wir können`s alle kaum erwarten und freuen uns sehr auf die Fremdiswalder Ortschronik.

Viele Grüße
Inge Mundus

Unser Weihnachtsmarkt

Sonntag, 13. Dezember 2015  17:05:24 NEX-5R nicht verwendet 55 mm 1/640 4,5 3200|hardcopy|2015/12/16 08:27:56 tgruend DE3DV88Alle Jahre wieder findet unser Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz statt. Schon beim Aufbau konnte ich erahnen, dass es ein Fest der Freude werden würde, denn mehr als 30 Personen beteiligten sich beim Aufbau und Jeder hat da geholfen, wo Hilfe benötigt wurde. So waren die Vorbereitungen schnell abgeschlossen. Bei windigem Wetter (inzwischen ohne Regen) bot der Festplatz eine kleine aber feine Atmosphäre. Schnell füllte sich der Platz mit freundlichen Menschen. Der Männerchor von Fremdiswalde brachte uns in Weihnachtsstimmung. Bei wunderschöner Weihnachtsmusik konnten wir unseren Handwerkern (Dachdeckerei Pfeifer und Timo Pfütze) über die Schulter schauen. Ein Plätzchen – back – Wettbewerb erfreute die Juri bei Kaffee und Selbstgebackenem.

Die Kinder konnten bezaubernde Engel basteln oder mit Ponnys reiten. Auch Weihnachtsgeschenke konnten gekauft werden. Selbsterstellte Taschen, Holzfiguren oder Stricksachen waren zu erwerben.

Für Speisen und Getränke sorgten die Bäckerei Schaaf und der Schicketanzhof.

Während die Feuerschale knisterte und die Beleuchtung des Weihnachtsbaumes brannte, konnten alles Anwesenden Lose aus dem Topf nehmen. Unser Weihnachtskalender einmal anders. Die Gewerbetreibenden des Ortes haben 24 Preise gespendet. Freudig nahmen die Gewinner ihre Preise entgegen.

Das diesjährige Fotorätsel war nicht zu schwer, denn wer bei Dunkelheit von Nerchau kommend in Fremdiswalde einfährt, hat Polloks hell erleuchtetes Grundstück in Sicht.

Der Höhepunkt, nicht nur für die Kinder, war die Ankunft des Weihnachtsmanns. Erschrocken schauten wir „Alten“, als Polizei mit Blaulicht durch den Ort fuhr. Oh weh, hoffentlich ist nichts Schlimmes passiert- so unsere Meinung. Weit gefehlt! Als Blaulichtauto auf den Festplatz fuhr, stiegen zuerst ein Engel aus und dann der Weihnachtsmann. Ich kann nur sagen, das war Gänsehaut pur. Nachdem Beide in der „guten Stube“ platz genommen hatten, war die Freude der Kinder groß. Es war ein zauberhaftes Gefühl, die schönen Gedichte und Lieder zu hören. Das war eben nicht einfach so ein Geschenk abzuholen, sondern viel Vorfreude, Achtung und Liebe.

Abschluss des Tages war die Aufführung des Theaterstückes im Landgasthof. Wie in jedem Jahr war es wieder ein voller Erfolg. Ein wunderschöner Tag, den wir familiär verbringen durften.

Danke all den fleißigen Helfern und Spendern. Danke für einen liebevoll gestalteten Tag.

Ich freue mich auf unsere nächsten Veranstaltungen und Feste.

Ihre, eure Barbara Mockschan

Die ersten Bilder vom Tag gibt es hier oder in unserer Mediathek.

Unsere Weihnachstfeier

 “Unn der aß fümfunnzwansch Gardofflglöche unn das Aas läbd heide noch ….”

So ähnlich hörte es sich an, als die Putzfrau Agadzsche (Akazie) den Fremdiswalder Saal am 25. November 2015 zur Weihnachtsfeier des Fremdiswalder Heimatvereins enterte. Doch bevor sie das nach 48 Ehejahren zu ihrem Klaus sagen konnte, mussten erst einige andere “Ehemänner” ihre Gardofflglöche probieren. Zur Stärkung für alle Gäste gab es leider keine Kartoffelklöße, aber dafür Kartoffelsalat und Wiener. Als dann auch noch Weihnachtsmann und Weihnachtsfrau im Doppelpack auftauchten, war das kulturelle Rahmenprogramm fast perfekt.  In ihren Säcken hatten beide für jede Untergruppe des Heimatvereins eine besondere Herausforderung: Nämlich einen Beitrag zum geplanten “Talentewettbewerb” des Fremdiswalder Dorffestes im nächsten Jahr am 2. Juli. Man darf schon sehr darauf gespannt sein! Der akustische Höhepunkt des Abends war allerdings “unser” Männerchor,  der mit allerhand weihnachtlichen Liedern eine festliche Stimmung verbreitete und zum Mitsingen einlud. Das Fazit des stimmungsvollen Abends war: Wer der Einladung zur Weihnachtsfeier nicht gefolgt ist, der hat einen amüsanten, kurzweiligen und geselligen Abend verpasst.

Mittwoch, 25. November 2015  22:59:56 NEX-5R nicht verwendet 18 mm 1/20 3,5 3200|hardcopy|2015/12/16 08:34:41 tgruend DE3DV88Mittwoch, 25. November 2015  23:38:35 NEX-5R verwendet 32 mm 1/80 4 800|hardcopy|2015/12/16 08:34:42 tgruend DE3DV88

Viele Grüße

Corina Lichtenberger

Vereinsfahrt 2015

DSC05151Am 18. Oktober 2015 trafen sich 20 Fremdiswalderinnen und Fremdiswalder zum Schlemmen und Staunen und zu guter Letzt auch noch zum Kegeln in der Meltewitzer Gaststätte Zur Scheune”. Dort erwartete uns die Inhaberin und Köchin mit einem 7-Gänge-Menü und spannenden Geschichten aus der Antarktis, in der sie selbst 1½ Jahre überwintert hat. Sie gab Antworten auf die Fragen: Was macht eine Köchin in der Antarktis? Wie ist dort das Wetter? Wie leben Kaiserpinguine? Sie zeigte uns Bilder von ihrer Überwinterung, die nun schon zwanzig Jahre zurückliegt. Aber ihre Begeisterung für diesen Teil der Welt ist bis heute geblieben und weckte auch in uns die Neugier. Natürlich beantwortete sie offenherzig alle unsere Fragen zu diesem Thema. Viele Erinnerungsstücke wurden gezeigt und bestaunt, wie dickste Fellhandschuhe und Stiefel, die eher an eine Marsmission erinnerten. Zum Abschluss ging ein ausgeblasenes Pinguin-Ei von Hand zu Hand und löste großes Erstaunen in unserer Runde aus. Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit, die Kegelbahn zu nutzen, um etwas für unsere Fitness zu tun. Dabei stand der Spaßfaktor natürlich im Vordergrund.

Carola John

Drachenfest 2015

DSC03971Ein angenehmer Duft von frischem Kaffee und gegrillten Würsten zog am Sonntag Nachmittag über den Fremdiswalder Sportplatz. Der Kindergarten hatte gemeinsam mit dem Dorf- und Heimatverein und der Landbäckerei Schaaf zum diesjährigen Drachenfest geladen. Die Wettervorhersage für diesen Tag klang fantastisch: teils bewölkt und 20°C. Nur die Windstärke löste bei den Organisatoren Bedenken aus. 9km/h waren nicht gerade optimale Drachenflugbedingungen.  Doch unser Dörfchen hat seine treue Schar von Gästen und Einwohnern, welche sich gern vor die Tür locken lassen. So bevölkerten zeitweise gut 100 Menschen den Rasen. Für die Drachenflieger war es eine Herausforderung, bei so wenig Wind, den Drachen überhaupt in die Luft zu bekommen. Und ihn für ein paar Minuten oben zu behalten bedeutete regelrecht Sport. Für genügend Energienachschub nach der körperlichen Anstrengung hatte man jedoch bestens gesorgt. Einige fleißige Muttis vom Kindergarten bzw. Heimatverein sponserten Kuchen und die Bäckerei Schaaf den dazu gehörenden Kaffee. Vielen Dank an dieser Stelle vom Heimatverein. Auch die Roster ließ man sich gut schmecken, und es wurde in geselliger Runde zusammen gesessen und geschwatzt. Die Kinder, ob groß – ob klein, ob Junge – ob Mädchen, bestritten kurzerhand ein Fußballmatch. Sie bauten Buden, spielten gemeinsam und ließen dabei ihrer Phantasie freien Lauf. Der Eine oder Andere drehte sogar mit dem Traktor eine Runde. Und obwohl es zu diesem Drachenfest keinen Wind gab, sah man keine traurigen Gesichter. Es war, als würde jeder Einzelne noch einmal die Herbstsonne in vollen Zügen genießen und die wärmenden Strahlen in sich aufsaugen, bevor der Herbst sich bald von seiner hässlichen Seite zeigt. Es war wieder ein schöner Nachmittag, bleibt nur ein Hoffen auf mehr Wind im nächsten Jahr. Ein liebes Dankeschön gilt allen Fleißlingen, ganz besonders unserer Rita, die diesmal den Hut auf hatte.

Die Bilder vom Fest gibt es wieder in unserer Mediathek oder direkt hier.

Viele Grüße

Diana Hoßfeld

Impressionen vom Tag der Sachsen

IMG_6283Es war eine lebendige Bühne, die herangerollt kam, präsentiert von der hingebungsvollen Chefin des Heimatvereins Jana Mundus. Die tierisch liebevoll verkleideten Faschingsvereinsakteure, von denen viele phantasievoll aus dem “König der Löwen “entsprungen waren, oder als Wolf verkleidet auch mal überraschend die Zuschauer erschreckten, begleiteten sie.
Die Laienspieldarsteller dominierten den vorderen Teil der Bühne und winkten sich in ihren Rollen aus vielen Jahrzehnten in die Herzen der Zuschauer. Da spürte man eine Verbundenheit und Stolz mit der Sache, hervorgebracht aus einer Dorfgemeinschaft, die ihresgleichen sucht.

Unter der Aufsicht von Paul und Detlef Heidamke, sowie Marcel Mannschatz zogen die Alttechnikfreunde Tino Richter und Friedhold Schuster mit viel Geknatter von AWO und Java die Aufmerksamkeit auf den hinteren Teil des riesigen Mercedessattelaufliegers. Dort machte Rita Richter auf dem 11er Deutz eine tolle Figur. Bernd Schicketanz und Gerd Richter brachten durch Kurbeln eine Windfege zum Glühen, welche die Getreidekörner vom Halm trennte. Der körperliche Einsatz löste erneute Begeisterungsstürme aus, welche die strahlende Schneekönigin Chiara Dietze, das fleißige  Schneeweißchen Annett Wähner mit Teufel Tochter Lisa, Frau Holle, Karin Veik, mit ihrer Herzlichkeit, und die süßen Kätzchen Annalena, Elenor, Luise und Lena schon entfacht hatten, unter liebevoller Obhut von Rosenrot Andrea Pfeiffer und Herrn Eisig alias Ute Kniesche .

Das Engagement und die Hingabe jedes einzelnen Akteurs war zu spüren, der Regen traute sich nicht zu fallen und ganz Sachsen schaute zu. Ein würdiger Rahmen für die Anerkennung der Arbeit jedes Einzelnen.
Getreu dem Motto des Tages der Sachsen “Hier ist Wunderland”, frei nach Joachim Ringelnatz, ist es das hier, in Fremdiswalde, dank euch! Danke!

Kathrin Dietze

 

Der Dorf- und Heimatverein beim „Tag der Sachsen“

IMG_6114Was hat denn diese Zugmaschine mit Sattelauflieger in Fremdiswalde zu suchen??? Die gehört doch nicht hierher?! Oh doch….kann ich da nur sagen. Denn fleißige Mitglieder der Alttechnikfreunde, des Faschingsclubs und der Laienspielgruppe gestalteten diesen kahlen „Wagen“ in ein Schmuckstück, auf welchem sich unser Heimatverein beim Umzug zum „Tag der Sachsen“ präsentierte. Obwohl ich am Mittwoch noch so gar keine Vorstellung hatte, was die Männer da zusammen bauen und werkelten, staunte ich doch nur. Allerdings musste vorher die Technik erst bestaunt werden wofür wir Frauen so gar keinen Sinn entwickeln konnten. Bis Samstag nahm der Wagen dann nach und nach Gestalt an mit verschiedenen Requisiten der Laienspielgruppe und auf dem hinteren Teil stellten die Alttechniker eine alte AWO und eine Java, eine Dreschmaschine und 11er Deutz auf, um auf ihre Arbeit im Verein aufmerksam zu wecken. So ging es am Sonntag auf „große Fahrt“ bei wechselhaftem Wetter mit einem Sonnenblumen und Efeuranken geschmückten Auflieger zum Umzug nach Wurzen. Die Zeit und das teilweise verregnete und kalte Wetter vertrieben wir uns mit guter Laune, Essen und Getränke, tanzen auf der Straße und natürlich trieb uns die Neugierde auch zu den anderen Teilnehmern. Aber, und wir sind nicht eingebildet, unser Wagen war von allen der Schönste!!! Langsam machte sich bei den Kindern und den erwachsenen Teilnehmern Aufregung bemerkbar. Man half sich gegenseitig in die Kostüme, ganz unkompliziert wurde geschminkt, Haare gestylt und das alles live auf dem Fußweg. Ein kurzes Gruppenfoto vor „unserem Wagen“ und jeder nahm seine Position auf dem Auflieger ein. Es war ein überwältigendes Gefühl da oben zu stehen und als der Lkw sich langsam in Bewegung setzte wandelte sich die Aufregung in Stolz und Freude diesen tollen Verein anzugehören und präsentieren zu dürfen. Unser Faschingsclub lief in Tierkostümen beidseitig neben dem Fahrzeug und verteilte Flyer über unsere Vereinsarbeit sowie leckere Fettbemmchen fürs Publikum am Straßenrand. Ganz unter uns gesagt…..man fühlte sich ein bisschen wie eine bekannte Persönlichkeit der alle zujubeln beim vorbeifahren. Auch die 4 Kids verloren alle Aufregung und strahlten IMG_6284in die tobende Zuschauermasse. Unsere Frau Holle heizte allen von oben mit ihrem Schnee ein und die Dreschmaschine im hinteren Teil sorgte für allerlei Wirbel im wahrsten Sinne des Wortes. Aber das beste Publikum fanden wir in unserer Fremdiswalder Fangemeinde, die sich gut verteilt in Wurzen positionierten um uns mit Jubelrufen zu begrüßen und hochleben zu lassen. Die Freude war riesig. Und natürlich zeigten wir uns von unserer schönsten Seite im Blitzlichtgewitter und vor der Fernsehkamera! Und dies mit vollem Erfolg, wie wir wenig später und an den darauffolgenden Tagen erfuhren. Es war für uns alle Beteiligten ein einmaliges unvergessliches Erlebnis an dem wir teilhaben durften. Ein ganz großes Dankeschön an die fleißigen Helfer beim Auf-und Abbau, Dachdeckerei René Pfeifer, Firma Schicketanz, Firma Gruma aus Wurzen, Firma Fritz Peter aus Oschatz sowie an die beiden Hauptorganisatoren Gerd und Rita Richter.

Viele Grüße

Annett Wähner

Fit in den Herbst

In Fremdiswalde wird nicht nur gefeiert, da hält man sich auch fit.

IMG_1954Das 1. Fremdiswalder Fußballturnier fand bei strahlendem Sonnenschein am 13. September auf dem Kleinfeldfußballplatz hinterm Kindergarten statt. Maik Lichtenberger, selbst lange Zeit aktiver Fußballer, organisierte 2 neue stabile Fußballtore, die Vorläufer hatten seit längerem ausgedient. Die Nachwuchsfußballer von Fremdiswalde kicken ja hin und wieder mal auf diesem Platz. Doch die Tore mussten nun gebührend eingeweiht werden. Gesagt – Getan! Schnell stand der Termin für das Turnier und reichlich Spieler meldeten sich im Vorfeld, sodass 4 Mannschaften gebildet werden konnten. Das waren “Rotation Fremdiswalde“, “RB – Rasenballsportgruppe“, die “Dorfkicker” und “Die alten Herren”. Die Spielerfrauen und Fußballmuttis tauschten sich über die sozialen Netzwerke aus und organisierten das Catering, leckeren selbst gebackenen Kuchen, Kaffee und Getränke, alles reichlich vorhanden. Die Zuschauertribünen wurden aus Decken, Bänken und mitgebrachten Garten- und Liegestühlen am Spielfeldrand aufgebaut, der Schiedsrichter Uwe Mundus brachte sich einen Campingstuhl und eine etwas kläglich klingende Trillerpfeife mit. Inge Mundus mit ihrer Rassel war der Posten an der Ecke. Die La-Ola-Welle ging mehrfach durch die Reihen, die Spannung stieg, die Auslosung erfolgte und das Turnier konnte beginnen. Jede Mannschaft spielte gegeneinander, so lautete das Motto. Das anfangs für “Die alten Herren” IMG_1976gedachte “Sauerstoffzelt” wurde nicht benötigt, sie bewiesen den jungen Spielern, dass sie auch im Alter noch fit sind. So sammelten sie an diesem Nachmittag fleißig Bonuspunkte für die Krankenkasse. Und auch wenn jeder Ball hart umkämpft wurde und mancher scharfe Schuss nicht immer nur das Tor traf oder auch die Rempler fast der roten Karte nahe kamen und gefährlich aussahen, so gab es keine Verletzten. Während der Spielpause traten die schnell ausgestattete und zusammengestellte Cheerleadermannschaft mit ihrem Programm auf, riefen ihre Schlachtrufe und zeigten tolle Pyramiden.

Natürlich wurden am Ende auch die Sieger geehrt, man mag es kaum glauben, aber “Die alten Herren” gewannen jedes Spiel und siegten so vor den “Dorfkickern“. 41 Tore wurden insgesamt geschossen, Torschützenkönig wurde Moritz Bienefeld mit sensationellen 10 Treffern, gefolgt von René Pfeifer mit 8 Toren, sowie Jan Mundus und Erik Liebscher mit jeweils 4. Der von allen umjubelte Trikottausch nach Spielende, musste jedoch wegen extrem hoher Feuchtigkeit des Materials abgebrochen werden. So sehr haben die Fremdiswalder Fußballer geschwitzt, doch ein heißer Nachmittag war es für alle.

Und wieder kommt man zu dem Schluss, es lohnt sich in Fremdiswalde zu leben, da wird gemeinsam organisiert und tolle Events auf die Beine gestellt. Wir haben es eben drauf und sollten uns diese Gemeinschaft gut bewahren. Ich bin froh und stolz darauf, ein Fremdiswalder zu sein.

Eure Jana Mundus

Unsere Nachtwanderung 2015

DSC02631Punkt 21.00 Uhr begrüßten die Organisatoren Andrea Agsten und Carola John im Namen des Dorf- und Heimatvereins 39 gutgelaunte Fremdiswalderinnen und Fremdiswalder und einen Hund unter der großen Linde neben unserem Dorfgemeinschaftshaus. Pünktlich setzte auch ein großer Regenguss ein, der uns aber nicht davon abhielt unsere Wanderung zu beginnen. Andrea hatte dazu viele Hinweise mit viel Liebe und Sinn fürs Detail im Ort versteckt. Der erste Hinweis führte uns auf kurzem Weg geradezu auf unseren Dorfplatz. Dort fanden wir Schutz vor dem Regen und konnten zum Einstand Andreas selbstgemachte Erdbeerbowle genießen, aber erst nachdem alle mehr oder weniger erfolgreich beim Eierlaufen teilgenommen haben. Mittlerweile hatte der Regen sich beruhigt und wir folgten dem weiteren Hinweis, der uns zur Bäckerei Schaaf führte. Dort erwartete uns leckeres Eis und weiter ging es im Bogen gen Osten zu Frank und Carola John. Dort absolvierte jeder eine Runde Darts mit je 3 Würfen, das Zielwasser gab es allerdings erst nach entsprechenden Treffern. Die weiteren Hinweise führten uns immer ostwärts ins Oberdorf, wobei die 8 Kinder eifrig die Hinweise suchten, um auch die eine oder andere versteckte Nascherei zu ergattern. An der Brücke im Oberdorf sangen wir schräg und laut „Brückenlieder“ und zogen weiter bis zu Mockschans, zu Barbara und Ernst, die uns in ihrem Garten empfingen.DSC02636 Es war bereits richtig dunkel geworden und nachdem das vorbereitete Feuer zum Leuchten gebracht wurde, sahen wir auch die vielen vorbereiten Leckereien an denen wir uns stärken konnten. Anschließend wurde an alle Lampions ausgeteilt und wir marschierten im bunten Reigen zum Dorfplatz zurück. Dort hatte Carola eine große Kiste vorbereitet, aus der jeder einen Gegenstand mit verbundenen Augen ertasten musste. Das gab viel Spaß und obendrein noch ein kleines Abschiedsgeschenk, eine Taschenlampe mit Vereinsinschrift im Schlüsselanhängerformat.

Der einheitliche Tenor bestand darin: Wir freuen uns schon auf „nächstes Mal“ und das erfreut die Organisatoren.

Carola John


 

Schulanfänger sagen DANKE!

IMG_0306Es ist soweit! Wir sind bereit.
Nach einem tollen Abschlussfest mit den ersten kleinen Zuckertüten feiern sie nun den lang ersehnten Start in die Schulzeit. Die Fremdiswalder Schulanfänger und ihre Familien möchten noch einmal Danke an das Team der Kita Abenteuerland sagen.
Die Kinder sind in den zurückliegenden Jahren super betreut und gefördert worden. Sie konnten unter liebevoller Aufsicht heranwachsen und sich auf diesen neuen und sicher aufregenden Lebensabschnitt vorbereiten.

hinten v.l. Franziska Lück; Iris Richter; Silke Heller; Kerstin Tronicke, Ester Voigt
vorn v.l. Manuel Karich; Christian Lindner; Sara Krell; Michael Scholz; Luise Pfeifer

Viele Grüße
Andrea Pfeifer

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