Geschichte

Liebe(r) Besucher(in),

die Inhalte dieser Seite zur Geschichte und Chronik unseres Dorfes werden gerade von fleißigen Fremdiswaldern und Mitgliedern des Dorf- und Heimatvereines erarbeitet und niedergeschrieben. Viele interessante Themen und Beiträge sind hierbei schon entstanden und werden aktuell in einer geeigneten Form aufbereitet. Wir sind natürlich bestrebt, diese so schnell wie möglich hier zu veröffentlichen.

Aufgrund der großen Beteiligung vor allem älterer Fremdiswalder und der Vielzahl von Geschichten und Erlebnissen sind die chronologischen Ausarbeitungen sehr mühselig. Die Verluste von wichtigen Chroniken, Kirchenbüchern und Urkunden der letzten Jahrhunderte durch z.B. Brände im Dorf erleichtern uns die Ausarbeitung natürlich nicht.

Falls Sie, Ihre Freunde oder Bekannten am Gelingen unserer Chronik beitragen können, lassen Sie es uns bitte wissen und kontaktieren Sie uns unter heimatverein@fremdiswalde.com oder direkt Jana Mundus unter 0177 500 92 05.

Viele Grüße

Ihr Dorf- und Heimatverein Fremdiswalde

Zur Geschichte von Gaudichsroda:
Gaudichsroda ist heutzutage ein Teil des Dorfes Fremdiswalde. Es ist kein Ort im eigentlichen Sinne, sondern eine Siedlung, die durch die Errichtung eines Vorwerks entstand.
„Auf historischen Landkarten“ tauchte der Name Gaudichsroda niemals auf. In einem Kartenwerk von 1760 bedeckten die ausgedehnten Waldungen des Wermsdorfer Forstes, damals „Mutzschener Heide“ genannt, die Fluren.
Die Mutzschener Chronik vermerkt den Kauf des Gutes und des Schlosses Mutzschen durch einen Gerichtsdirektor Gaudich aus Pirna im Jahre 1847. Nach seinem Tod 1852 verkauften die Erben die gesamte Anlage, trennten jedoch 120 ha Holzland ab, wo sie ein Vorwerk errichteten, das speziell zur Schafhaltung diente. Da der Gutshof nahe von Roda lag, war die Namensgebung leicht erklärlich: Gaudichsroda“
Das Vorwerk bestand bis nach dem 2. Weltkrieg und hatte wechselnde Besitzer.
„Der letzte Besitzer des Vorwerkes war ein Herr Schenk, der hier eingeheiratet hatte. Das Herrenhaus wurde aufgestockt, ein kleiner Park angelegt, Gebäude und Schuppen gebaut.
Zwei feste Tore verhinderten eine Durchfahrt. 17 Bedienstete führten den Haushalt, fütterten das Vieh und besorgten den Feldbau. Im Krieg waren darunter auch Polen und Franzosen.
Das erzählt Heinz Rändler, der heute noch dort wohnt und dessen Eltern 1923 als Gutsarbeiter in Gaudichsroda einzogen.
Nach dem 2. Weltkrieg im Jahre 1945 wurden die Besitzer enteignet und im Zuge der Bodenreform zerfiel das Gut in 11 Neubauernstellen. Das Land erhielten vor allem Flüchtlinge, die in Gaudichsroda Unterkunft gefunden hatten.
Die Geschichte von Gaudichsroda wurde erarbeitet von Annelie Lauchstädt durch Befragungen und Schriftmaterial und ist hier noch nicht zu Ende.
Wer gern noch mehr erfahren möchte, sollte schön neugierig bleiben auf unsere Fremdiswalder Ortschronik.
Viele Grüße
Inge Mundus

 

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