Category Archives: Allgemein

Laienspieler on Tour

Wir Laienspieler sind Ende Mai zu unserer alljährlichen Ausfahrt aufgebrochen. Weit mussten wir  nach Grethen ins Naturfreundehaus nicht fahren, dafür konnten wir aber von Freitag bis Sonntag die  Zeit mit gemeinsamen Aktivitäten und aufregenden Erlebnissen verbringen.  Carola John hatte die komplette Organisation übernommen und uns alle mit der Idee und deren Umsetzung total glücklich gemacht. Für die Kleinen und die Großen (auch die Erwachsenen) gab es  Themen- Spielplätze, Waldrutschen, ein Platz zum Goldschürfen, Schaukeln und viele wunderbare  Ideen in so einer gemischten Gruppe zwei tolle Tage zu verbringen. Es haben aber auch alle den  freien Lauf, die Sitzecken zum schnattern oder die leckere Versorgung genossen.  Das Highlight war wohl aber am Samstag die Schlauchbootfahrt auf der Mulde. Dem einen oder  anderen war es vielleicht etwas mulmig im Vorfeld, weil wir uns doch absolut auf unbekanntes  Terrain begeben haben. Durch die Teilnahme einiger Väter/Partner verschafften wir Frauen der Truppe uns aber die nötige Sicherheit und Entspannung. Danke an Maik Lichtenberger, René Pfeifer,  Frank John und Daniel Hoßfeld, dass sie uns begleitet, die Boote gesteuert und sogar mit den Kinder  und Jugendlichen den Sprung in die Mulden-Fluten gewagt haben. Es war sommerlich warm sogar  heiß und das Wasser erfrischend. Wir alle werden dieses einzigartige Erlebnis als bleibende  Erinnerung und als super Erfahrung für die Laienspielgruppe behalten. Die Picknickpause in Höfgen  an der Schiffmühle haben wir alle mit Lunch-Packet im Schatten genossen.
Zur Grillrunde am Abend hat Andrea Pfeifer alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zur  Mitwirkung in der nächsten Saison befragt. Die Resonanz war gut, der eine oder andere hat sich noch  Bedenkzeit erbeten, aber schlussendlich werden wir wieder mit vereinten Kräften inklusive einiger  Neuzugänge ein tolles Stück im Herbst 2018 einstudieren. Wir verraten natürlich vorerst noch nicht welches Märchen.

Viele Grüße

Andrea Pfeifer

Oktoberfest 2018

Unser Dorffest 2018

Bei schönstem Sonnenschein und mit zahlreichen Gästen begann unser 22. Dorffest am 7.Juli in gewohnter lockerer Weise mit der Eröffnungsrede unserer Heimatvereinsvorsitzenden Jana Mundus. Dabei wurden auch Mitglieder des HV ausgezeichnet, die sich oft für die Belange des Dorfes einsetzen und hilfreich zur Stelle sind, wenn es etwas im DGH oder im Außenbereich zu tun gibt. Unter dem Motto „ Strandparty an der Mühlteichlagune“ gestalteten 26 Kinder und 5  Erwachsene ein buntes Programm mit Tanz, Musik, Neptuntaufe und allerlei Späßen. Es gab viel zu lachen und allen hat es Spaß gemacht. Friedhold Schuster unterstützte jeden Auftritt mit der passenden Musik. Anschließend trugen traditionell dir „ Trebsener Blasmusikanten“ zur guten Stimmung bei Kaffee und Kuchen bei. Dieser wurde wieder von den „Omis“ des Dorfes gebacken und angeboten und manches leckere Rezept wurde weitergegeben. Wer es deftiger mochte, der konnte beim
„Scheibenwirt“ etwas bekommen. Auch unsere Bäckersleute Schaaf versorgte uns mit süßen Sachen wie Zuckerwatte, Eis und leckerer Melonenbowle. Durst stillen konnte man am Getränkewagen, den die Mitglieder des HV selbst managten..
Einen Familienwettbewerb organisierten die Mitglieder des Sportvereines Fremdiswalde. Beim Kegeln, Torwandschiessen und Dart mussten die Teilnehmer ihr Können beweisen. Die Jüngsten hatten in der Hüpfburg mit Rutsche ihren Spaß. Als von den Feuerwehren Mutzschen und Fremdiswalde die Möglichkeit geboten wurde im Feuerwehrauto eine Runde zu drehen, gab es für viele Kinder kein Halten mehr. Mancher Knirps stieg mit leuchtenden Augen aus.
Viele Frauen und Mädchen haben beim Schmuckverkauf etwas Passendes entweder für sich selbst oder als Geschenk gefunden. Die selbstgemachten Stücke von Dennis fanden wieder reißend Absatz. Am frühen Abend kam es zur Auszeichnung der Gewinner des Sportwettkampfes. Sie erhielten Pokale, Urkunden und Gutscheine. Mit Diskomusik ging es dem Höhepunkt des Abends entgegen: die Playbackshow. Wie in den vergangenen Jahren hatten sich die verschiedenen Vereine und Gruppen wieder etwas Tolles ausgedacht. Wir haben Tränen gelacht und auch die Stars auf der Bühne hatten ihren Spaß. So traten die Alttechniker/ Männerchor als FDJler und Pioniere auf und erinnerten an alte Zeiten wie z.B. das Altpapiersammeln. Die Laienspielgruppe schickte seine Mädels als tanzende „Südseeperlen“ ins Rennen und der HV hatte ein bayrisches Gesangsduo losgeschickt. Unsere sexy Feuerwehrmänner nahmen den Mädels mit ihrer erotischen Darbietung den Atem und der Faschingsclub bezauberte mit einer lieblichen Gesangseinlage. Auch die Zumba Mädchen hatten sich etwas einfallen lassen. Anlässlich der Fußball-WM hatten sie einen Tanz mit sportlichem Pepp einstudiert. Der Applauspegel
kürte sie dann auch zum Sieger der Show und sie freuten sich sehr. Nun konnten auch alle anderen das Tanzbein schwingen und bei ausgelassener Stimmung und guter Laune klang das Fest aus. Alle waren sich einig : „ Es war toll!“
Ich möchte nicht unerwähnt lassen, daß auch der Auf- und Abbau vor und nach dem Dorffest wieder reibungslos von statten ging. Es waren viele Helfer auf dem Platz und getreu dem Motto „viele Hände schnelles Ende“ war die Arbeit zügig geschafft.
An dieser Stelle möchte ich allen danken, die zum Gelingen beigetragen haben: alle Aktiven vor und hinter der „Bühne“ und alle Sponsoren! Aber alle sind sich einig, dass eine Person die Fäden in den Händen hält. Ohne unsere Jana, die alles organisiert, managt, die Arbeiten verteilt und selbst aktiv mitwirkt wäre es undenkbar.

Viele Grüße

Maritta Petzold

Frauentagsfeier im Dorfgemeinschaftshaus

An einem schönen Vorfrühlingstag im Februar erinnerte ich mich daran, dass es demnächst etwas zu feiern gibt – nämlich den Internationalen Frauentag. Kaum zu Ende gedacht flatterte auch schon die Einladung des Heimatvereins in meinen Briefkasten. Sie war für mich und einige rührige Senioren unseres Ortes bestimmt. Hier gleich noch mal ein Dank an die fleißigen „Zusteller“ Inge und Klaus. Alle Eingeladenen sagten ihre Teilnahme zu und wir freuten uns schon auf die Feier. Am Nachmittag waren schon viele fleißige Helfer am Werk, um die abendliche Feier mit vielen Überraschungen vorzubereiten. Da wir Seniorensport um 14.00 Uhr hatten, gaben wir uns gegenseitig die Klinke in die Hand. Voller Vorfreude machte ich mich zur Zeit auf den Weg. Unser Feierraum war hübsch geschmückt, die Tische schön eingedeckt und für das leibliche Wohl war sowohl in fester wie in flüssiger Form gesorgt. Schade, dass infolge der Grippewelle dann doch einige Stühle leer blieben. Nach Begrüßung und Eröffnung durch die Mitglieder der Vorbereitungsgruppe ließen wir uns die vorbereiteten Schnittchen, frisches Obst und aufgeschnittenes Gemüse schmecken und auch so mancher Schluck Bowle und manch anderes Getränk rann durch unsere Kehle. Diese gute Versorgung war durch Spenden vom Schicketanzhof und durch die Bäckerei Schaaf erst möglich. Nun warteten alle auf die kulturelle Überraschung, die unsere Frauentagsfeier erst zu dem macht was sie für uns ist. Diesmal war sie märchenhaft im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Märchenfee aus Dornreichenbach war zu uns gekommen.

Mit opulenten Kostümen und Szenenbildern spielte sie mit uns gemeinsam das Märchen vom Rumpelstilzchen. Es machte sowohl den Mitwirkenden als auch den Zuschauenden sehr viel Spaß. So verging die Zeit wie im Fluge, aber noch dachte keiner an den Heimweg. Verwöhnt wie wir seit Jahren waren, fieberten alle noch dem absoluten Höhepunkt entgegen – dem Auftritt des Männerchores. Auch diesmal enttäuschten sie uns nicht und gratulierten uns mit ihrem Auftritt zu unserem Ehrentag. Sie gingen mit uns auf Reisen z.B. nach Frankreich und Spanien. Die Lieder wurden durch Gags aufgelockert und wir hatten alle viel Spaß daran

Danke, dass ihr uns immer wieder überraschen könnt.

Dann war es langsam Zeit, an den Heimweg zu denken, denn die meisten mussten am nächsten Morgen wieder ihrer Arbeit nachgehen. Eine Rose für jede Teilnehmerin war die letzte Überraschung und ein gelungenes Fest ging zu Ende.

Danke allen, die im Vorfeld und im Nachgang dafür sorgten, dass alles prima klappte und alle viel Freude hatten. Das können wir mal wieder machen. (vielleicht im März 2019???)

Viele Grüße

Inge Mundus

 

Wintertraktortreffen 2018

Zahlreiche Besucher mit und ohne Traktor, oder ähnlichem Gefährt, kamen auch wieder in diesem Jahr am 03. Februar 2018 zum 10. Fremdiswalder WinterTraktorTreffen. Diesmal stand es unter dem Thema „Zeitreise – 10 Jahre WinterTraktorTreffen“. Es sollte ein Rückblick sein auf die letzten zehn Treffen und deren Höhepunkte. Tilo Gründel zeigte zu diesem Anlass in der Halle Filmaufnahmen von den zehn Treffen. Auch konnte man sich z.B. aus dem Jahr 2015 noch einmal über die Möglichkeiten der Holzbearbeitung informieren, zuschauen wie aus Reisig früher Besen hergestellt wurden, oder zum Thema Holz am Schätzspiel teilnehmen „Wie viel Späne entstehen bei einem Baumstammschnitt. Die Gewinner Inge Lichtenberger, Thoralf Ae und Luisa Rößler freuten sich über die kleinen Preise. Aus dem Jahr 2016 zum Thema „vom Getreide zum Brot“ wurde noch einmal das Dreschen mit dem Stiftendrescher gezeigt. Und bei der Bäckerei Schaaf gab es frisches Brot und Zwiebelkuchen direkt aus dem historischen Backofen zu erwerben. Zum Thema „Rund um die Ärbern“ aus dem Jahr 2017 konnte in der Kinderbastelecke Kartoffeldruck hergestellt werden. Außerdem hatte Annett Wähner eine tolle Idee. Sie und Chiara Dietze bastelten mit den Kindern wunderschöne Tiere aus Pappbechern. In der Bauernküche zauberte Sieglinde Mann leckere Kartoffelpuffer. Während die anderen Frauen sich noch einmal mit dem Federn schließen und dem Stricken befassten (Thema: Was macht der Bauer im Winter?). Auch konnten die Besucher wieder frisch gedämpfte Ärbern mit Quark verspeisen. Außer den üblichen Speisen und Getränken gab es in diesem Jahr das erste Mal Wurstbrühe mit Nudeln und Klößchen aus der Gulaschkanone. Die Besucher bewiesen wieder einmal beim Geschicklichkeitsspiel auf der Traktorwippe ihr Können. Auch hier wurden die drei Gewinner prämiert. In diesem Jahr erfreute uns nicht nur der Fremdiswalder Männerchor musikalisch. Als besonderen Höhepunkt zum 10. WinterTraktorTreffen gab es am Nachmittag einen Auftritt der“ Country Lady“ Ramona Schneider aus Wurzen, der die Zuschauer begeisterte. Ein besonderer Dank geht hiermit an die Organisatoren, die Alttechnikfreunde, alle fleißigen Helferinnen und Helfer, die Familie Schaaf und alle Sponsoren. Nur mit ihrer tatkräftigen Hilfe und Unterstützung konnte auch dieses Treffen wieder ein voller Erfolg werden. 2009 haben wir in kleinem Rahmen mit dem 1. WinterTraktorTreffen begonnen. Inzwischen ist es zu einem jährlichen großen Event herangereift.
Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder auf tatkräftige Unterstützung. Damit auch nach 10 Jahren das 11.WinterTraktorTreffen am 02.Februar 2019 wieder ein tolles Erlebnis wird.

Dorf-und Heimatverein Fremdiswalde e.V. Alttechnikfreunde

Einige Bilder vom Tag findet Ihr wieder in der Mediathek oder gleich hier.

Rita Richter

Unser Oktoberfest 2017

Samstag, 21. Oktober 2017 21:56:41 NEX-5R verwendet 18 mm 1/60 3,5 800|hardcopy|2017/11/07 10:19:36 tgruend DE3DV88

Das Oktoberfest 2016 noch in guter Erinnerung, freuten sich schon alle auf eine Fortsetzung dieses Events. Diese super Fete war noch lange im Gespräch und ganz nebenbei keimten bei den Machern dieser Veranstaltung schon wieder neue Ideen, was man beim nächsten Mal auf die Beine stellen könnte. Die Zeit verging, es gab viele schöne Feierlichkeiten in unserem Fremdiswalde – Frauentag, Maifrühschoppen, Dorffest, Fußballturnier, Drachenfest, Nachtwanderung usw. – und schon war wieder Oktober. Die Flyer für das 2. Oktoberfest mit der Bekanntgabe des Termins waren verteilt und ruck-zuck alle Plätze reserviert. Der eine oder andere wird enttäuscht gewesen sein, keine Karte mehr erhalten zu haben, aber die Anzahl der Plätze im Zelt ist nun mal begrenzt. Nicht traurig sein, dafür klappt es sicher beim nächsten Mal. Beim Aufbau des Zeltes waren wieder fleißige Männer dabei, so dass alles reibungslos und schnell erledigt war. Aber auch am Samstag früh kamen  viele, um die Tische und Bänke aufzustellen und um alles noch schön auszuschmücken. Wunderbar war alles vorbereitet und nun konnte es losgehen. 19.00 Uhr war Einlass, und schon vor der Zeit strömten die ersten Gäste ins Zelt, wo sie mit einem kleinen Spaßmacher und einem spannenden Rätsel eingelassen wurden. 20.00 Uhr begrüßte unsere Vereinschefin Jana Mundus alle Mädels in ihren feschen Dirndln und alle Lederhosenbuben. Zu der ohnehin schon super Feierlaune kam für alle noch eine große Überraschung dazu, denn Fremdiswalde hat am Donnerstag, den 19.10.2017 den 1. Platz  belegt beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, der vom Landkreis Leipzig ausgelobt worden ist. Der Verein spendierte für alle 1 Fass Freibier und für die Mädels Sekt. Für coole Sounds und tolle Stimmung sorgte die Disco mobildiscothek-flash-dance und für das leibliche Wohl die Fa. Schicketanz mit Weißwürsten, Haxen Leberkäse und Sauerkraut. Und unsere Bäckerei Schaf hat für uns an Ort und Stelle ofenfrische Brötchen und leckere Bretzeln gebacken. Der Getränkewagen war natürlich auch wieder super bestückt und die fleißigen Schankwirte haben dafür gesorgt, daß die Stimmung stieg und stieg und stieg….. Der Faschingsclub überraschte uns wieder mit lustigen Einlagen – so kamen sie als ältere Damen mit ihren Rollator und haben einen scharfen rock’n roll hingelegt oder als Blue Man Group getrommelt bis das Zelt bebte – einfach Spitze die Jungs. Draußen hatte man den Lukas aufgestellt, auf den man hauen konnte, und es haben tatsächlich einige kräftige Männer geschafft, ihn zu bezwingen.

Zur Miss Dirndl und Mister Lederhose – Wahl wurden die Rätsel, die beim Einlaß verteilt wurden, ausgewertet und 9 Mädels und 5 Jungs mußten einmal über den Catwalk laufen und ihr Können als Model zeigen. Die Zuschauer bewerteten dann durch mehr oder weniger Beifall die jeweils besten drei. Die drei Mädels mußten dann einen Maßkrug stemmen und wer ihn am längsten halten konnte war Miss Dirndl – in diesem Fall war das Karla Brumlich. Die drei Jungs mußten jeder 6 Nägel in einen Balken schlagen, und hier wurde Christian Wahrig Sieger. Der DJ hat uns den ganzen Abend mit toller Musik auf die Tanzfläche geholt. Es wurde gegessen, getrunken, getanzt, gequatscht und viel gelacht – kurz gesagt, es war eine super Stimmung. Das Aufräumen am Sonntag morgen 10.00 Uhr ging – mit dickem Kopf, Muskelkater in den Beinen vom Tanzen und Muskelkater in den Bauchmuskeln vom Lachen – etwas schleppend. Aber es waren wieder genug Helfer da und so haben wir auch das bis Mittag perfekt geschafft. Vielen Dank an dieser Stelle an die Organisatoren Jana Mundus und Tilo Gründel und an alle fleißigen Helfer.
Es war wieder ein „Riesen Wiesn Gaudi“ und ich glaube, alle freuen sich schon jetzt auf das 3. Fremdiswalder Oktoberfest 2018.
Die Bilder vom Abend gibt es wieder in der Mediathek oder direkt hier.
Liebe Grüße
Inge Mundus

Vereinsfahrt zum Braunkohlentagebau Welzow Süd

Ausfahrt 2017Zu den vielfältigen Angeboten des Fremdiswalder Dorf- und Heimatvereins zählt jedes Jahr eine Vereinsfahrt, die auch Nichtmitgliedern offen steht. Wie auch in den Jahren zuvor wurde der diesjährige Auslug vom Vorstandsmitglied Carola John gut organisiert und von ihr begleitet. So starteten am Samstag, dem 16. September 2017 pünktlich 8 Uhr 22 Reiselustige zu einer Exkursion In die Niederlausitz zum Braunkohlentagebau Welzow Süd. Nach einer freundlichen Begrüßung durch unseren Busfahrer und unsere Reiseleiterin Carola fuhren wir zügig auf den Autobahnen A14 and A13 bis zur Abfahrt Großräschen nach Welzow. Unterwegs wurden wir mit Getränken versorgt, was zusätzlich für gute Stimmung sorgte. Pünktlich 10.15 Uhr trafen wir am excursio Besucherzentrum in Welzow ein, wo uns ein netter Gästeführer des Bergbautourismus – Vereins begleitete. Etwas später stiegen wir in einen der robusten gelben Mannschaftstransportwagen (LKW), setzten einen weisen Schutzhelm auf und los ging die mehrstündige Fahrt in den aktiven Braunkohlentagebau.
Wir war alle gespannt, was uns erwartet. Eifrig wurden Erfahrungen ausgetauscht, wie wir in früheren Zeiten noch mit Braunkohle heizten. Beim ersten Ausstieg standen wir am Grubenrand. Wir staunten über die Tiefe und die riesige Ausdehnung des Tagebaus. Unser kompetenter Gästeführer berichtete, dass schon 1866 Braunkohle abgebaut wurde. Heute umfasst das Braunkohlefeld Welzow Sü ca. 11200 ha. Dafür wurde und wird 89 km² Land in Anspruch genommen. 17 Dörfer mussten der Kohle weichen. Der heutige Tagebau ist Hauptversorger für das E-Kraftwerk Schwarze Pumpe(Neubau) und die Brikettfabrik Schwarze Pumpe. Der Welzower Tagebau ist somit größter Arbeitgeber der Lausitz (ca. 8000 Menschen). Die Braunkohle-Fördermenge betrug 2015 18,2 Millionen Tonnen.

Weiter ging unsere holprige Fahrt in den Tagebau hinein. Wir bestaunten die riesige Mondlandschaft der Abraumberge. 80 bis 100 m tief müssen sich die Abraumbagger „fressen“, ehe die Kohlschicht freigelegt ist. Wir bestaunten die großen Eimerketten der Vorschnittbagger und der ca. 600 m breiten Abraumförderbrücke, die sich über den gesamten Tagebau spannte. Endlich fuhren wir bis zur Talsohle der Grube, wo die Braunkohleschicht (ca. 15 m hoch) lag. Ein mächtiger Schaufelradbagger schabte mit seinen Zähnen die Braunkohle von der Wand ab und schüttete sie auf Förderbänder, die sich kilometerweit durch den Tagebau schlängeln.

Noch beeindruckt von dem Erlebten fuhren wir wieder aus dem Tagebau heraus, denn nun wollten wir sehen, wie es gelungen ist, die zerfurchte Abraumlandschaft wieder zu rekultivieren und nutzbar zu machen. Wir fuhren an aufgeforsteten Flächen vorbei, wo Kiefern und Fichten wuchsen, sahen Wiesen mit Wildkräutern und Felder, die für die Landwirtschaft wieder erschlossen waren. Unser letzter Stopp führte uns zu einem rekultivierten Berg, auf dem früher das Dörfchen Wolkenberg gestanden hatte. Zu unserem großen Erstaunen war eine 6 ha breite Fläche mit 24000 Rebstöcken angepflanzt worden. Es entstand der Weinberg Wolkenberg, in dem wir dicke Trauben entdeckten, die eine reiche Ernte versprachen. Unsere 50 km lange Rundreise durch den Tagebau endete auf Gut Geisendorf, das am Rande des Tagebaus als einziges Haus erhalten geblieben war. Dort nahmen wir ein kräftiges Bergmannsvesper ein. Den krönenden Abschluss unserer Exkursion bildete die Verkostung dreier Weinsorten vom Weinberg Wolkenberg. Mit einem letzten Blick in den Welzower Tagebau ging unsere Fahrt wieder heimwärts.

Für uns alle war es ein toller Tag mit vielen unvergesslichen Eindrücken. Wir danken unserem Gästeführer, dem Busfahrer und vor allem Carola John, die uns diesen schönen Tag zum Erlebnis werden ließen.

Einige Schnappschüsse vom Tag findet Ihr hier.

Viele Grüße

Inge und Gerhard John

Kreiswettbewerb 2017 „Unser Dorf hat Zukunft“

Wir haben gewonnen, Fremdiswalde auf Platz 1

Der 19. Oktober 2017 sollte ein besonderer Tag in der Geschichte von Fremdiswalde werden. Wie bereits berichtet, haben wir Fremdiswalder am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilgenommen. Der Einladung des Landrates Herrn Henry Graichen folgten Jana Mundus, Maritta Petzold, Christina Brauner, Ramona Grimm, Andrea Pfeifer, Heike Pfütze, Inge Mundus, Karin Veik, Ute Kniesche und Ralf Domke nach Großbardau in die „Weintraube“. Der Saal war gut gefüllt, denn alle 10 Dörfer, die sich am Wettbewerb beteiligten hatten ihre Delegation zur Preisverleihung gesandt.

Dorfwettbewerb2

DorfwettbewerbUnter dem Motto „Was haben wir bislang erreicht – Was wollen wir für die Zukunft“ sprach der Landrat allen Teilnehmern seinen Dank aus. Frau Gesine Sommer würdigte danach mit einer Präsentation das Engagement der einzelnen Dorfgemeinschaften. Mit ihrer zünftigen Musik begeisterte die „Fiddle Folk Family“ alle Anwesenden während der Auszeichnungsveranstaltung. Alle Teilnehmer waren total aufgeregt. Die Spannung war kaum noch auszuhalten. Ein Hoffen aber auch ein Bangen konnte man in den Gesichtern lesen. Reicht es dieses Mal für uns Fremdiswalder einen fordern Platz einzunehmen? Dies war die interessante und einzige Frage, die wir uns stellten.
Der Vortrag durch Frau Sommer war fast geschafft und mit einem Mausklick erschien plötzlich die nächste und letzte Grafik. Auf dieser wurden die drei Gewinner angezeigt. Stille, atemlose Stille, alles schaute auf die Leinwand, kein Geräusch, kein Wort, nur Blicke, gerichtet nach vorn und dann, nach gefühlten 3 Minuten, ein großes Raunen, ein ganz großes und kräftiges Hallo.
„He Leute seht ihr das, wir stehen ganz oben,“ freut sich Jana und alle gleich durcheinander, „wir haben gewonnen.“ Der Oberbürgermeister Matthias Berger riss die Arme hoch und kam uns allen sofort gratulieren. Gänsehaut pur. Geschafft, wir haben es wirklich geschafft. „Dass ich das noch erleben darf,“ freute sich Karin. Fremdiswalde hat tatsächlich den 1. Platz erreicht. Ein riesiger Erfolg auf den wir alle im Dorf sehr stolz sein können.
Vor dem Wettbewerb ist nach dem Wettbewerb. Wir werden nun den Landkreis im nächsten Jahr beim sächsischen Landeswettbewerb 2018 vertreten.
Wir können gemeinsam sehr stolz auf das Erreichte in unserem Dorf sein. Gibt es doch nichts Schöneres als eine liebens- und lebenswerte Heimat. Ein großes Dankeschön an alle Einwohnerinnen und Einwohner und an alle Unterstützer, die dazu beigetragen haben, dass Fremdiswalde den 1. Platz erreicht hat.

Viele Grüße
Ute Kniesche

Naturfotografie Ute Kniesche

Ein interessanter Beitrag über die Naturfotografie von unserer Ute Kniesche auf Youtube – Beitrag von Muldental-TV präsentiert von „Hospitalkapelle“.

Unsere Nachtwanderung 2017

Nachtwanderung17_3Diesmal wurde die Nachtwanderung unter dem Motto „Tierisch, tierisch“ durchgeführt. Um 20 Uhr trafen sich die über 50 Teilnehmer auf dem Dorfplatz. Viele kamen in Kostümen, sodass Schweine grunzten, Bienen summten, Hummeln brummten, Mäuse piepsten, Kühe muhten, Schmetterlinge schwirrten und andere originelle Tierfiguren auf die Suche nach dem ersten Anlaufpunkt gingen. Bei Petzolds wies ein Pfeil aus Kerzen zum Ziel. Hier konnten die Kinder die Zierfische im Teich füttern und nach Lust und Laune den Hof mit Kreide bemalen, so dass zum Schluss ein hübsches Bild mit Meeresbewohnern entstand. Alle stärkten sich bei „Fettbemmen“, sauren Gurken und Getränken. Unter anderem konnte der selbstgemachte „Fischeier-Likör“ probiert werden.

Nun ging die Suche nach der zweiten Anlaufstelle weiter. Aber unsere pfiffigen Kinder hatten bald herausgefunden, dass bei der Bäckerei Zwischenstopp eingelegt wurde. Hier überraschte uns (natürlich) ein  Scha(a)f im Gatter – wenn auch nicht echt, so doch lustig anzusehen. Zur Beköstigung haben die Bäckersleute leckere Schafe gebacken und dazu passend „Grüne Wiese“ ausgeschenkt.

Auf zur dritten Runde! Trotz versuchter Irreführung durch die Organisatorin Andrea König fand der fröhliche Trupp bald heraus, dass bei Karichs Lichter zum Haus führten. Dass hier seit kurzem Bienen ihr Domizil haben, wussten alle. Auch hier konnte nach Herzenslust probiert werden. Silvia Karich hatte mehrere außergewöhnliche Honigvarianten hergestellt, so z.B mit Minze, Erdbeeren und Brombeeren. Köstlicher Honigmet (für die Kinder natürlich alkoholfrei) war das dazu passende Getränk. Am Lagerfeuer wurde noch ein bisschen verweilt, ehe der Startschuss zum vierten tierischen Vergnügen gegeben wurde.

Durch Karichs Garten ging es auf den Weg und weiter Richtung Unterdorf. Auch hier wiesen uns Lichter den Weg und er endete bei der Familie Lichtenberger. Eine Kuh empfing uns hier und dazu passend gab es Quark als Dip mit Möhren und Gurken und Pina Colada als Getränk. Mmmmh, lecker!

Nun ging es zurück zum Dorfplatz und die Nachtwanderung wurde hier bei „Kaulquappenbowle aus der Launzige“ beendet. Die Kinder führten nach der Musik „König der Löwen“ einen kleinen Tanz auf.

Allen Organisatoren, Helfern und Gastgebern dieser gelungenen Wanderung ein herzliches Dankeschön, besonders an Andrea König!

Fazit: „Gerne wieder!“

Viele Grüße

Maritta Petzold

Die Bilder vom Abend findet Ihr wieder in der Mediathek bwz. direkt hier!

Erneute Bewerbung am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Der Dorf- und Heimatverein Fremdiswalde hat sich auch in diesem Jahr , wie schon einmal im Jahr 2014, für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, den das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft auslobt, beworben. Anfang Mai wurde der von Maritta Petzold und Jana Mundus ausgearbeitete Antrag abgeschickt und am Mittwoch, dem 12. Juli 2017 war es nun soweit, und die Kommission erschien hier im Dorfgemeinschaftshaus in Fremdiswalde.  10 Ortschaften nehmen an diesem Wettbewerb teil.
Bewertet werden die Kriterien:

  • Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen
  • Soziale und kulturelle Aktivitäten
  • Baugestaltung und Siedlungsentwicklung
  • Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft und das Gesamtbild
Unterstützung erhielten wir von der Stadt Grimma, vom Oberbürgermeister Matthias Berger und unserer Ortschafts- und Kreisrätin Ute Kniesche. Vom Verein waren anwesend: Jana Mundus – Vorsitzende des Heimatvereins, Karin Veik – Laienspielgruppe und Inge Mundus – Ortschronik.
Eine fünfköpfige Jury galt es nun von unserem schönen Fremdiswalde und von unseren gemeinsamen Aktivitäten zu überzeugen. Die Vorsitzende unseres Dorf- und Heimatvereins  Jana Mundus, die hier im Ort alle Fäden fest in der Hand hält, begrüßte alle anwesenden Gäste in unserem neu gestalteten Feierraum ganz herzlich und berichtete ausführlich von den Leistungen unseres Vereins bzw. unserer gesamten Dorfgemeinschaft. Karin Veik gab einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Arbeit der Laienspielgruppe und Inge Mundus berichtete über den Verlauf und den jetzigen Stand der Ortschronik. Von den ca. 400 Einwohnern sind 63 Mitglied im Heimatverein. Zum Verein gehören die Alttechnikfreunde, der Faschingsclub, die Laienspielgruppe und die Dorfsternchen. Neu dazu gekommen ist noch eine Gruppe von 21 Kindern bis 14 Jahre, denn Nachwuchsarbeit wird bei uns groß geschrieben.
Frau Sommer, Leiterin der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung/Kreisentwicklung im Landratsamt war sehr erfreut, denn von 2014 bis heute hat sich ja schon wieder sehr viel getan in unserem Dorfgemeinschaftshaus und auch im Ort selbst.
Jana Mundus informierte die Jury darüber, dass von den bei unseren tratitionellen Festen  erarbeiteten finanziellen Mitteln sowie Spenden unserer Gewerbetreibenden und Einwohnern ca. 7000,- Euro in die Hand genommen wurden, um Räumlichkeiten zu sanieren und unseren Dorfplatz zu verschönern. So wurde ein neuer Feierraum geschaffen, die Heimatstube neu gestaltet, ebenso das Wartezimmer und die Toilettenanlagen erneuert. Nach den Ausführungen von Jana Mundus machten wir einen Rundgang durch das Dorfgemeinschaftshaus und betrachteten eine von Carola John liebevoll gestaltete Fotoausstellung zu allen Aktivitäten unseres Vereins. Anschließend brachen wir auf zur Dorfbesichtigung. Unterstützt hat uns hierbei die Stadt Grimma mit einem kleinen Bus und der Oberbürgermeister Herr Berger mit seinem Auto, so dass wir nicht die ganze Strecke laufen mussten.
Der Großteich war die erste Station unserer Dorfbegehung in unserem „Klein Venedig“, denn so wird unser Fremdiswalde auch liebevoll genannt, weil durch den Ort die Launzige fließt und es viele Brücken gibt.
Der Oberbürgermeister verwies hier auf eine Besonderheit in Fremdiswalde: „Gegenwärtig erfolgen Maßnahmen zum Hochwasserschutz an der Launzige, die gleichzeitig eine Aufwertung der Gewässerökologie bewirken“. Das ist sehr wichtig, da Fremdiswalde sich fast 5 Kilometer entlang des Bachlaufes mit vielen kleinen Brücken zieht. Unser Dorf gehört zu den längsten Dörfern Sachsens. Vom Großteich fuhren wir dann zum Mühlteich und zum Spielplatz. Auch am Mühlteich wird es Veränderungen geben, dazu machte Herr Berger einige Ausführungen. Im Kindergarten wurden wir schon sehnsüchtig erwartet, denn die Kinder hatten gemeinsam mit einigen Zumba-Mädels ein kleines Programm eingeübt, was sie uns dann freudestrahlend vorführten. In der Bäckerei Schaaf erzählte Bäckermeister Gunter etwas vom alten und heutigem Bäckerhandwerk und lobte die gute Zusammenarbeit aller hier im Ort. Seine Frau Monika reichte uns leckeren Kuchen, und frisch gestärkt ging es dann weiter zur Feuerwehr. Hier konnte Wehrleiter Maik Hammer über die Arbeit der Feuerwehr und das Miteinander im Dorf berichten. Von der Feuerwehr fuhren wir weiter ins Unterdorf und schauten uns das Haus der Familie Grimm an, was nach einem schlimmen Brand ziemlich arg zerstört war. Durch eine riesige Welle an Hilfe und Spenden jeglicher Art durch viele Leute im Ort konnte die Familie das Haus wieder aufbauen und kann heute wieder glücklich sein. Hierbei wurde ganz besonders der große Zusammenhalt deutlich und auch das stetige Miteinander in unserem Fremdiswalde. Danach besichtigten wir nochmal den Bachlauf der Launzige, die Bushaltestelle und die Ortseingangstafel, die von fleißigen Handwerkern des Ortes und von Spenden errichtet wurde. Unsere letzte Besichtigungsstelle war der Schicketanzhof, größter Betrieb und Arbeitgeber im Ort. Bernd Schicketanz erzählte einiges Wissenswerte über den Betrieb und auch er brachte nochmal zum Ausdruck, dass das Miteinander in unserem Ort beispielhaft ist. Es wurden noch lecker belegte Brötchen serviert und unsere Bewerbung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ war damit beendet.
Wir hoffen, dass wir an allen Stationen der Jury sichtbar zeigen konnten, dass in Fremdiswalde nicht jeder für sich lebt, sondern gemeinsam etwas auf die Beine gestellt wird.
Danke an alle, die uns unterstützt haben, und jetzt bleibt uns nur zu hoffen, das unser Verein zur Auswertung am 20. Oktober mit dabei ist und einen der vorderen Plätze belegt.
Wir wünschen uns weiterhin ein so gutes Miteinander und freuen uns auf weitere schöne gemeinsame Erlebnisse in unserem Fremdiswalde.
Viele Grüße
Inge Mundus

Unser Dorffest 2017

“ Die Kunst des Lebens besteht darin zu lernen, im Regen zu tanzen, anstatt auf die Sonne zu warten.” ….

Samstag, 1. Juli 2017 15:51:05 NEX-5R nicht verwendet 20 mm 1/2000 4 400|hardcopy|2017/07/18 09:59:24 tgruend DE3DV88

…. Und genau das taten wir Fremdiswalder und unsere Gäste zu unserem diesjährigen Dorf- und Familienfest am 1. Juli. Denn trotz des regnerischen Wetters kamen viele Leute aus dem Ort und aus der Ferne. Die Kinder und Helfer der Dorffeststernchen waren wieder aufgeregt, sollte doch heute ein richtiger Zirkus stattfinden. Liebevoll wurde auf dem Platz eine Manege aufgebaut. Von allem wurde was geboten, die Allerkleinsten balancierten über Bänke und zeigten eine lustige Pferdenummer. Aber auch wilde Dschungeltiere rockten wie verrückt im “ Zirkus Fremdiswaldi” und die Mädels scheuten sich nicht, mit den Schlangen zu tanzen. Die mutigen Fakire liefen sogar über heiße Steine. Die Zumbamädels gaben sich als Harlekins und zeigten später eine Seiltanznummer. Aber auch akrobatische Übungen konnten gezeigt werden, zum Beispiel mit einer Leiternummer oder als riesige Menschenpyramiden. Clown Ferdinand und seine Clownine Violetta kündigten die Darbietungen immer wieder an. Der Männerchor im lustigen Outfit steckte mit seinem Gesang auch erneut alle Gäste an und es ertönte ein gemischter Chor- einfach nur Klasse. Die Kemmlitzer Blasmusiker mussten sich leider etwas gedulden, bevor sie uns ihr Programm anbieten konnten. Dann kam ein Programmpunkt, den ich nicht auf meiner Liste hatte. Inge John verlas noch einmal die Laudatio zur Auszeichnung des Ehrenamtspreises des Landkreis Leipzig und somit gelang es der Gruppe um Inge Mundus, Ramona Grimm, Diana Hoßfeld, Ute Kniesche und Carola John, mich erneut zu überraschen.

Am späten Nachmittag wurden auch die 21 „Fremdiswalder Frischlinge” unserer neu gegründeten Kindergruppe des Heimatvereins vorgestellt und sie erhielten ihre Aufnahmeurkunde und jeder eine leuchtend grüne Vereinsjacke. Und auch wenn die angekündigte Hüpfeburg auf Grund des Regens nicht aufgebaut werden konnte, die Kinder hatten ihren Spaß beim Riesenseifenblasen machen und einfach nur beim Gummistiefel tanzen. Ab 18.00 Uhr wurde in der Fremdiswalder Kirche zum Tag der offenen Kirchen eine Vernissage mit Naturfotografien durch Ute Kniesche eröffnet. Auch beim Familienwettkampf boten alle den Regenschauern die Stirn. Am Abend erhielten die Sieger erneut tolle Preise vom Heimat – und vom Sportverein und weitere Pokale konnten durch die Feuerwehr an die Gewinner übergeben werden.

Ein weiterer Höhepunkt des Festes war die 2. Playbackshow, bei der 8 Gruppen ihren einstudierten Act darboten. Die Zumbamädels als Barbiegirls mit ihren Boys mussten als Titelverteidiger die Show eröffnen und meisterten ihren Auftritt mit Bravour, auch wenn es ihnen diesmal nicht gelang, den Pokal zu verteidigen. Absolut geniale, überraschende, heiße und zum “in die Hosen machende” Darbietungen wurden gezeigt. Den Pokal müssen sich nach der Publikumsabstimmung die Gruppe der Alttechnik, die mit den verrücktesten Gefährten ihre Resi abholten und der Männerchor, die das tolle Blumen- Bienenlied wundervoll präsentierten, teilen.

Es war also wieder ein tolles Fest und dafür danke ich allen Helfern, Unterstützern und auch den Sponsoren, dem Sportverein und der Feuerwehr, der Landbäckerei Schaaf und dem Landgasthof Jens Scheibe, den Senioren der Volkssolidarität für ihren leckeren Kuchen und den Mitgliedern des Heimatvereins und auch meinen Männern, die wissen schon warum.

Die Bilder vom Tag gibt’s wieder in der Mediathek oder direkt hier.

Jana Mundus

Dorffest 2017

Unbenannt

Fremdiswalder Frischlinge

Der Heimatverein geht in die zweite Runde! Diesmal sind es die Kinder, die sich für Fremdiswalde engagieren wollen. Schon 21 Kinder von der 1. – 7. Klasse haben sich der neuen Gruppe im Verein, der
„Fremdiswalder Frischlinge“ angeschlossen. Ihre Idee ist es, unser Dorf mit kleinen Mitteln in einen schönen Ort zu verwandeln. Die Fremdiswalder Frischlinge treffen sich 1-2 mal im Monat und entscheiden über ihre neuen Pläne.
Unterstützt werden sie dabei von ein paar Erwachsenen: Jana Mundus, Christina Brauner, Carmen Wild, Annett Wähner, Lisa Wähner, Corina Lichtenberger und Ramona Grimm. Geplant ist zum Beispiel die Verschönerung des Spielplatzes inklusive einer neuen Zaunfarbe, außerdem ein Flohmarkt in Fremdiswalde. Aber auch für die Bastelarbeiten zu Festen und Veranstaltungen haben wir viel Freude und helfen gerne mit. Und wir sind weiterhin aktiv in der Laienspielgruppe, beim Fasching, der Kindertanzgruppe und den Dorffeststernchen.
Wir werden frühzeitig integriert und bringen Ideen ein und dürfen diese umsetzen und lernen dabei Verantwortung zu übernehmen.

Tessa Dietze

Maibaumstellen in Fremdiswalde

Montag, 1. Mai 2017 Trotz der großen Open- Air Party vom 22. April lud Familie Schaaf eine Woche später zum Maibaum stellen auf den Dorfplatz ein. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein kamen pünktlich 10.00 Uhr die ersten der vielen Gäste. Das Schwein am Spieß von der Firma Schicketanz drehte da bereits schon einige Runden. Einige Gewerbetreibende brachten dann den Maibaum mit der wunderschön anzusehenden Krone, die Frau Seidel von der Kranzbinderei gefertigt hatte. Die Linedancer aus Nerchau legten eine flotte Sohle aufs “ Tanzpflaster” und erhielten ihren wohlverdienten Beifall. Der Männerchor, leider konnten nicht alle Mitglieder dabei sein, brachte erneut einige Lieder zu Gehör und lud alle zum Mitsingen des Fremdiswalder Heimatliedes ein.

Der Dorfplatz füllte sich Stund um Stund immer mehr, es wurde erzählt, gelacht und alle genossen das Zusammensein und den Sonnenschein. So langsam stieg die Nervosität bei den Dorffeststernchen. Einige der Kleinsten haben vor lauter Aufregung noch nicht einmal ihren Mittagsschlaf gemacht. Endlich wurden die Kostüme angezogen und das Programm konnte starten. Der Wetterfrosch führte durchs Programm und war jedes Mal gespannt, wer aus dem liebevoll gestalteten Wetterhäuschen kam, war es der Regenmann oder die hübsche Maid. “Aprilwetter”  war das Thema und zu jeder Wetterlage wurde was geboten. Ob der Gummistiefeltanz, oder die lustigen Drachen, die von den Jüngsten im Wind hin- und her geschwungen wurden, bis hin zu den großen Zumbamädels, die erneut 2 schöne Tänze zu Sonne und Regen einstudiert hatten. Sogar die Schneemänner kamen und es flogen kleine Schneebälle ins Publikum oder es wurde bei AC/DC  sehr laut wie bei einem Gewitter. Das graue Pflaster wurde von den Kindern mit Kreide schön bunt bemalt. Die Kinder gaben sich große Mühe und ernteten viel Applaus. Aber zum Maifest gehört auch der traditionelle Maibaumtanz, zu dem die Kinder dann auch noch ihre Eltern einluden, das war sehr schön und man bekam Gänsehaut. Zu vorgerückter Stunde gab es dann von den Erwachsenen noch mal einen Tanz um den Maibaum, wobei die bunten Bänder nicht so ordentlich gewickelt wurden. Dicht umringt war auch die Pizzabäckerei, wo alle Kinder ihre eigene Pizza belegen konnten. Gunter Schaaf und seine Gehilfin Iris Richter kamen gar nicht mit dem Teigrollen und backen hinterher.

Egal welches Fest in Fremdiswalde gefeiert wird, egal, wer es organisiert, auf die vielen fleißigen Helfer kann man sich immer verlassen und dafür sagt die gesamte Familie Schaaf auch heute herzlichen Dank. Und das ausgesprochene Lob und die vielen positiven Kommentare lassen uns dann alle immer wieder weiter machen.

Die Bilder vom Tag gibt’s wieder in der Mediathek oder direkt hier.

Bis bald, auf ein Neues!

Jana Mundus

Fremdiswalder Fasching mal anders…

Samstag, 22. April 2017 21:58:48 NEX-5R nicht verwendet 23 mm 1/160 4 3200|hardcopy|2017/04/24 13:01:04 tgruend DE3DV88Nach dem gelungenen Oktoberfest im vorigen Jahr dachte sich der Faschingsclub  – warum nicht auch mal Fasching im großen Festzelt? Zur Faschingszeit, so die Meinung der meisten, ist es sicher noch zu kalt für`s Zelt und so entschloß man sich für den April und machte aus dem Fasching eine Motto-Show. Unter dem Motto „90 – 80 – 70 in Fremdiswalde wird es jetzt erst witzig“ sollte die Party am 22. April steigen. Es wurde ein Programm ausgedacht, getüftelt, gebastelt, gemalt und geprobt.
Der Tag rückte immer näher. Es kamen wieder viele fleißige Helfer (sehr lobenswert unsere Jugend) und das Zelt wurde aufgebaut, die Tische und Bänke gestellt, der Getränkewagen rollte an und es wurde super dekoriert und geschmückt. Als alles an Ort und Stelle war, gab es schon mal ein Probebier und `ne Roster zur Stärkung. Alle hofften wir nun, daß das Wetter durchhält und es nicht naß von oben kommt. Der Wettergott war gnädig mit uns und so nahm der Wahnsinn seinen  Lauf. Man fühlte sich ein bischen zurück versetzt in die vergangenen Jahre, denn die Närrinnen und Narren kamen in sehr schönen Kostümen. Ob als ABBA, als Hippi oder Rock`n`Roll-Lady, alle sahen sie wunderschön aus. Sogar die Olsenbande war gekommen. Die Disco spielte gute Musik, der Schicketanzhof sorgte wieder für eine super Verpflegung und die fleißigen Schankwirte im Bierwagen hatten alle Hände voll zu tun, denn die Getränke flossen reichlich. Es war eine prima Stimmung und als dann der Faschingsclub seinen ersten Programmteil offerierte, waren alle total begeistert. Unsere Kleinsten tanzten einen Schmetterlingsreigen vom Feinsten und dann unser Damenballett gemeinsam mit den Herren – Spitze. Das Männerballett tanzte dann nochmal den Schwanensee – eine Meisterleisung dieser „tanzwütigen“ Herren. Im dritten Bild erschien uns noch einmal unser alter Erich mit seiner Lotte. Die Mauer stand wieder und zur Parade erschienen die Jungpioniere, die Thälmannpioniere und auch die FDJ-ler – natürlich immer zur passenden Musik. – Es war Gänsehaut pur – Aber dann wurde die Mauer doch wieder eingerissen und es erschien David Hasselhoff mit seinem I`ve been looking for freedom. Die Stimmung kochte faßt über – es war eine schöne Erinnerung an alte Zeiten. Zum Schluß kam dann noch die Boygroup Backstreetboy`s. Es kam noch einmal richtig Stimmung auf, die Jungs begeisterten und rissen das Publikum von ihren Bänken. Es wurde getanzt und gefeiert bis in den frühen Morgen und ich kann sagen, wer nicht dabei  war, ist selber schuld, er hat nämlich einen wunderschönen unvergesslichen Abend verpasst. Am nächsten Morgen waren dann wieder viele Helfer dabei (wenn auch manche etwas verkatert) und im Handumdrehen war wieder alles aufgeräumt.

Danke an den Faschingsclub und an alle Helferlinge für den wirklich gelungenen Abend.

Die Bilder vom Abend findet Ihr hier.

Viele Grüße
Inge Mundus

9. Wintertraktortreffen

Am 04. Februar 2017 fand das 9. Fremdiswalder WinterTraktorTreffen auf dem Gelände des Schicketanzhofes statt. Es kamen wieder sehr viele Besucher mit und ohne Traktor, um sich bei herrlich schönem Wetter die alte Technik und das abwechslungsreiche Programm der Alttechnikfreunde zum Thema „Rund um die Ärbern“ anzusehen. So gab es unter anderem das Ärbernwettschälen bei dem die längste zusammenhängende Kartoffelschale prämiert wurde. Dabei erreichte Annegret Quente mit 123 cm den 1.Platz, Uwe Richter und Marita Peterson mit jeweils 112cm den 2.Platz und Inge Lichtenberger mit 110 cm den 3. Platz. Hier gab es drei, zwei und einen Sack Kartoffeln zu gewinnen. Außerdem konnte man den Frauen in der Bauernküche beim „Ärbernschaukochen“, der Zube-reitung von Bratkartoffeln, Kartoffelmus, Kartoffelsuppe und Kartoffelpuffern über die Schultern schauen. Diese leckeren Speisen durften von den Besuchern dann auch verkostet werden.

Auf dem Hof vor der Schicketanz Halle gab es einen Geschicklichkeitstest „Loch die Kartoffel ein“. Hierbei musste man mit dem Zwiebelhaken eine Kartoffel in zwei unterschiedlich hohe Rohre nach Zeit einlochen. Die Sieger mit 1,04 Min. Oskar Zschaage (1.Platz), 1,05 Min. Sebastian Seyfert (2. Platz), 1,06 Min. Herr Böttger aus Pomßen (3.Platz) freuten sich bei der Prämierung über sehr schöne Pokale (gefertigt von René Pfeifer und Ingo Lorenz) mit hochprozentigem Inhalt (Kartoffelschnaps) und holzgeschnitzten Kartoffeln (von Michael Böttcher).

112 Fahrzeuge ließen sich in diesem Jahr in der Anmeldung registrieren. Wobei es außer Traktoren auch noch andere historische Fahrzeuge vom Motorrad bis zur Feuerwehr zu bestaunen gab. Der am weitesten angereiste Traktor kam in diesem Jahr von Grünlichtenberg bei Kriebstein und bekam als Dankeschön einen groooooooßen Sack Kartoffeln.  Die kleinen Besucher konnten in der Spiel- und Bastelecke Karten mit Kartoffeldruck gestalten, Lesezeichen, Plaketten und Ausmalbilder mit Kartoffelmotiven basteln. Bei der Landbäckerei Schaaf gab es Kartoffelbrot direkt aus dem historischen Backofen, deftigen Kartoffelkuchen und viele andere Leckereien zu kaufen. Außerdem wurden Ärbern wie früher gedämpft. Diese verzehrten die Besucher mit Quark, Leberwurst, Zwiebeln, Butter und Salz. Je nach Geschmack. Aber auch an der Gulaschkanone, den Roster- und Getränke-ständen sorgten die Alttechnikfreunde mit ihren fleißigen Helfern für das leibliche Wohl der Gäste. Der Männerchor Fremdiswalde brachte zur Mittagszeit den Besuchern ein musikalisches Ständchen.

Die Organisatoren des WTT 2017 (an deren Spitze Bernd Schicketanz, Gerd Richter und Detlef Heidamke) freuen sich sehr über das gelungene Treffen und bedanken sich bei allen Alttechnikfreunden, fleißigen Helfern und Sponsoren ganz herzlich.

Wir hoffen auch im nächsten Jahr am 03. Februar 2018 wieder so viele Besucher beim 10. Fremdiswalder „Jubiläums“ WinterTraktorTreffen begrüßen zu können.

Rita Richter

Kartenvorverkauf für eines der Events des Jahres

Hallo Fans der kultivierten Zusammenkunft!

in Vorbereitung auf unsere Mottoparty „90-80-70 In Fremdiswalde wird es jetzt erst witzig“ findet diesen Freitag (17. März 2017) von 17 – 19 Uhr der Kartenvorverkauf im Dorfgemeinschaftshaus Fremdiswalde statt.

Viele Reservierungen haben wir schon erhalten.

Für diejenigen, die es Freitag nicht schaffen: die Karten können auch unter der Email Adresse:

908070@fremdiswalde.com reserviert werden.  Wir reagieren dann darauf!

Kleiner Hinweis an die Faschingsmuffel: Da es sich um eine Mottoparty handelt, besteht natürlich KEINE Kostümpflicht!

Viele Grüße

Tilo Gründel

Dorf- und Heimatverein e.V.

Flyer

Sprachlos in Fremdiswalde

In meinem Beruf als Logopädin habe ich die Aufgabe, Menschen zu unterstützen, Worte zu finden….

jmundusDas mir selbst einmal die Worte fehlen, habe ich nicht gedacht.
Die richtigen Worte dafür zu finden, was ich empfunden habe, als ich am 20. Januar zum Neujahrsempfang des Landrates des Landkreises Leipzig Herrn Henry Graichen den Ehrenamtspreises in der Kategorie Sonstige Vereine überreicht bekam, fiel und fällt mir sehr schwer.
Als ich die Einladung zu dieser Veranstaltung erhielt, war die Anmeldefrist bereits abgelaufen und ich dachte nur, Schade. Andererseits war ich auch nicht böse, ein paar freie Freitagsnachmittagsstunden zu genießen. Also tat ich nichts dergleichen. Plötzlich gab es eine Gruppe über die sozialen Netzwerke ( alle waren eingeweiht, nur ich nicht), die dann so daher redeten, lasst uns doch ein paar schöne Stunden verbringen, wir machen ja auch viel fürs Ehrenamt und wir sollten uns die Einladung nicht entgehen lassen und so weiter. Gut dachte ich, wenn mehrere mitfahren, dann komme ich auch mit. In Geithain angekommen, ich durfte auch nicht der Fahrer sein, denn das war Teil des Plans, nahmen wir Platz und ich las das Programmblatt. Stutzig, weil als Laudatorin Inge John mit auf dem Zettel stand, konterte diese auch gleich, es gibt bestimmt noch eine Namensvetterin. Entweder hatte mich der Hunger oder meine, nach der anstrengenden Arbeitswoche beginnenden Mattigkeit, nichtsahnend gemacht. Ich habe mir überhaupt nichts dabei gedacht. Doch später legte Inge John eine rote Mappe auf den Tisch und ging damit zur Bühne und hinters Rednerpult, wo sie kaum gesehen wurde, jedoch durch eine passende Antwort dazu sofort die Lacher auf ihrer Seite und das Publikum mit ihren Worten fesselte.
Da merkte ich, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, die Atmung sich beschleunigte und ich nur noch denken konnte, fang bloß nicht an mit heulen, du bist nicht in Fremdiswalde, wo du mit Tränen in den Augen nach dem Märchenstück Aschenbrödel durch die Laienspielgruppe zur Bühne gerufen wurdest. Also versuchte ich ruhig bleiben und schüttelte nur immer wieder den Kopf und sagte dann auch laut zu den anderen am Tisch: “ Ihr seid ja wohl verrückt”. Alles andere lief dann wie im Film ab, ich ging auf die Bühne, ich nahm den durch Herrn Graichen überreichten Preis entgegen, lächeln, Foto machen, Gratulationen entgegen nehmen und dachte nur, das ist jetzt nicht wahr. Denn Worte konnte ich keine finden. Auch jetzt noch nicht so wirklich. Ich mache meine Arbeit als Vorsitzende des Dorf- und Heimatvereins Fremdiswalde e.V. sehr gern und Ideen sprudeln eben auch einfach aus mir heraus, ohne immer gleich daran zu denken, was folgt darauf. Diese Vorschläge dann wahr werden zu lassen, das bin ich nicht allein, da habe ich ganz viel Unterstützung und Hilfe von all meinen Mitstreitern und deshalb geht der Dank auch an alle anderen mit. Ich habe den Preis auch für euch mitbekommen und trotzdem bin ich glückselig, diesen Moment erlebt zu haben. Danke den Tippgeberinnen, Danke an die Laudatorin Inge John, Danke all denen, die nichts, aber auch nichts verraten haben, Danke an meine Familie, Danke, Danke …

Mehr fällt mir dazu nicht ein, eine Logopädin, die nach Worten sucht und keine passenden findet. Sprachlos in Fremdiswalde….
Eure Jana Mundus

Weihnachtsmarkt in Fremdiswalde

„Du musst jetzt endlich mal Sonntags in die Kirche Sonntag, 11. Dezember 2016 17:37:52 NEX-5R nicht verwendet 55 mm 1/100 4,5 3200|hardcopy|2016/12/12 09:29:40 tgruend DE3DV88 gehen und zum lieben Gott beten, dass das Wetter besser wird“, so wurde ich am 11. Dezember 2016 auf dem Dorfplatz begrüßt. Zu unserem 16. Weihnachtsmarkt in Fremdiswalde war uns der Wettergott erneut nicht sehr wohlgesonnen. Kräftiger und unangenehmer kalter Wind blies uns entgegen und es war ungemütlich, überhaupt kein schönes Weihnachtsmarktwetter. Und trotzdem kamen nicht nur am Nachmittag viele Gäste, sondern schon am Morgen waren viele Helfer aus dem Heimatverein vor Ort und schmückten den Dorfplatz. Alles ging Hand in Hand, Buden wurden aufgebaut, Lichterketten angebracht, die Weihnachtsstube eingeräumt und alles geschmückt. Am Nachmittag konnte die Jury beim 5. Plätzchenwettbewerb wieder Punkte vergeben und alle Gäste konnten die von Fremdiswalder Kindern gebackenen Plätzchen kosten. Der Männerchor sang mit allen gemeinsam altes bekanntes Liedgut. Traditionell durften alle das “ schwierige “ Fotorätsel von Andrea König lösen oder erraten, wie viele Brücken es in unserem Ort gibt. Die Fremdiswalder Gewerbetreibenden sponserten für unseren Adventskalender kleine Präsente und die Gewinner konnten diese gleich an diesem Tag mit nach Hause nehmen, wenn sie denn eine Zahl von 1- 24 vorzeigen konnten. An den unterschiedlichen Ständen wurde viel handwerkliche Kunst, wie Drechselarbeiten und  Brotformen, Parfüm, Handtaschen und Stricksachen angeboten und das ein oder andere Geschenk konnte noch eingekauft werden. Am Stand der Dachdeckerei Pfeifer durften die Kinder aus Schiefer eigene verschiedene Formen herstellen. Außerdem gab es eine Reitschule, die rege genutzt wurde. Selbst der Weihnachtsmann kam in diesem Jahr hoch zu Ross und hatte einige Mühe vom Pferd zu steigen. Die über 40, durch Rita Richter und ihre Helfer, voll gefüllten süßen Beutel waren sehr schnell verteilt . Die Kinder, die auch von weiter her kamen, haben alle fleißig Gedichte oder Lieder vorgetragen. An den Ständen der Landbäckerei Schaaf und dem Schicketanzhof konnten sich alle anderen stärken. Ab 17.00 Uhr wurde dann im Landgasthof Jens Scheibe das alljährliche und bereits über viele Jahrzehnte traditionell einstudierte Märchen vom “ Aschenbrödel” durch die Laienspielgruppe aufgeführt. Unser kleiner gemütlicher Weihnachtsmarkt war erneut voll gelungen. Einen großen und herzlichen Dank an all die vielen fleißigen Helfer und Unterstützer, Sponsoren und die Gruppen und Mitglieder des Dorf- und Heimatvereins Fremdiswalde e.V..

Jana Mundus

Weihnachtsmärchen 2016/17 der Laienspielgruppe Fremdiswalde

Aschenbrödel

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Fünf großartige und erfolgreiche Auftritte liegen hinter uns. Wir haben in der Vorweihnachts-zeit vor den Seniorengruppen der VS von Fremdiswalde, Golzern und Bahren sowie der AWO gespielt. Dreimal füllten sich die Zuschauerreihen im Landgasthof Fremdiswalde zu den öffentlichen Aufführungen im Dezember und Anfang Januar.

Mit viel viel Beifall, großem Lob und den Worten „erstaunlich, was Fremdiswalde immer auf die Beine stellt“ oder “wir freuen uns schon auf das nächste Märchen“ sind wir für unsere spezielle Interpretation des Klassikers „Aschenbrödel“ aus der Feder von Jana Mundus belohnt worden. Mein besonderes Lob gilt den Mitgliedern der Laienspielgruppe für Ihren Einsatz, für Ihre Motivation und für jeden persönlichen Beitrag zum Gelingen dieses jährlichen Projektes.

Ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle aber auch unseren Familien und Familie Scheibe vom Landgasthof für die gute Zusammenarbeit und die tatkräftige Unterstützung.

Des Weiteren möchten wir auch all jenen Dank sagen, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben.

Kostümverleih „Sachsenhexe“ Grimma; Logopädie Jana Mundus; Haartrend 2000 Annett Wurch, Landwirtschaftsbetrieb Schicketanz GbR; Bäckerei Schaaf; Dachdeckerei Pfeifer; Landhandel Bufe ; Adecco Elke Miska; Werbeservice Ute Kniesche; Ortgruppe der VS Fremdiswalde; Tilo Gründel und Conny Janke

Oktoberfest auf den Fremdiswalder Wiesn

DSC09143In Bayern würde man sagen „a Riesengaudi“ , aber in Fremdiswalde sprach man über die „Fremdiswalder Wiesn“ vom 22. Oktober „ach war das scheen“ oder wie einige Fremdiswalder und Besucher des Festes hinterher meinten:  „natürlich super, Affengeil, runde Sache, gelungenes Fest, richtig Klasse, Superidee mit Superumsetzung, herrliches Event, einfach Spitze, wenn Fremdiswalde was auf die Beine stellt, dann richtig….”, eine so positive Resonanz erfreute uns sehr, denn die Anspannung vor jedem Fest ist enorm groß.  Zum ersten Mal sollten in Fremdiswalde die „Wiesn“ stattfinden, dazu wurde durch viele fleißige Helfer in Rekordzeit ein großes Festzelt aufgebaut. Rekordverdächtig war auch der Kartenvorverkauf, denn im Nu waren alle Karten verkauft. Geschmückt in den Sachsenfarben grün-weiß strömten nun die Gäste pünktlich ins Zelt und wurden durch zünftige Musik begrüßt. Die Mädels erschienen in hübschen Dirndl`s , die Burschen in feschen Lederhosen, alle mit einem Lächeln auf den Lippen und gespannt, was nun folgt. Es war den ganzen Abend eine unglaubliche Stimmung, die Tanzfläche war stets gut gefüllt, denn Silvio Gasch von Flash-Dance hatte für jeden Geschmack Musik dabei. Zur Wahl des Wiesngirl und Mister Lederhose musste von allen ein Quiz gelöst, dann über den Catwalk spaziert werden und als zum Abschluss noch eine Aufgabe erfüllt werden musste, standen die Sieger fest und erhielten ihre verdiente Schärpe. Die Dachdeckerei Pfeifer führte den Wettbewerb „Wettnageln“ durch und im Stechen konnte später der Sieger bekannt gegeben werden. Der Faschingsclub Fremdiswalde begeisterte das Publikum mit tollen Einlagen, so wurden zum Beispiel einige Damen über den Schleifstein geschwungen. Um Mitternacht sang die gesamte Menge für die anwesenden Geburtstagskinder ein Ständchen.
Der Schicketanzhof servierte zünftige Oktoberfestspeisen und die Bäckerei Schaaf bot leckere Lebkuchenherzen und Brezeln an. Die Mitglieder des Heimatvereins zapften fleißig Festbier.
Und auch wenn bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde, zum Aufräumen am nächsten Tag waren erneut viele fleißige Leute da und im Nu war der Festplatz wieder sauber. Das funktioniert jedes Mal richtig gut und deshalb möchte ich allen Helfern und Unterstützern, sowie meinem Co- Organisator Tilo Gründel von Herzen Danke sagen. Wir denken über eine Wiederholung nach.

Die Bilder gibt es wieder hier in unserer Mediathek

Jana Mundus

2. Fremdiswalder Fußballturnier

DSC08084Am letzten Sonntagnachmittag ist in Fremdiswalde wieder etwas Unglaubliches passiert!

Was vor einem Jahr noch als spontane „Wiedereinweihung“ des Fremdiswalder Sportplatzes auf fruchtbaren Boden traf, steigerte sich in diesem Jahr zu einem Fussball-Event der Extraklasse.

Am 11.09.2016 fanden sich insgesamt etwa 120 Fremdiswalder(innen) auf dem Sportplatz ein, nachdem in den Tagen zuvor der Rasen gemäht, die Tornetze geflickt, die Spielfeldlinien gezogen, die Trikots gedruckt und die Schuhe geputzt wurden. Für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Dazu wurde ein reichhaltiges Buffet mit Kaffee, Kuchen, Wasser und Limonade organisiert.

Vielen Dank dafür!

Für das Fußballturnier fanden sich 8 Mannschaften, darunter 2 Frauenmannschaften und 2 Kindermannschaften, ein. Gespielt wurde um die Fremdiswalder Dorfpokale „Frauen & Kinder“ und „Männer“ in zwei Gruppen.

Unter den strengen Augen des Schiedsrichters Uwe Mundus gab es rassige Zweikämpfe, eine rote Karte, spannende Spiele, viele Tore und vor allem viel, viel Spaß.

Am Ende des Turniers standen auch zwei Sieger fest:

In der Gruppe „Frauen & Kinder“ wurde die „U13-Fremdiswalde“ ungeschlagener Gruppensieger. Der diesjährige Torschützenkönig Eric Liebscher spielte hier mit und versenkte das runde Leder insgesamt 9mal im Tor. Den 2. Platz belegten die „Dorfmuttis“ (Mitteldorf Fremdiswalde), dicht gefolgt von den „Wildcats“ (Fremdiswalder Mädchen). Für die Frauen aus dem Unterdorf,  „UDForan“, reichte es nur für Platz 4. Der Grund für das unbefriedigende Abschneiden könnte mangelndes Training gewesen sein, deshalb wurde bereits ein Trainingslager für das nächste Jahr angekündigt.

In der Gruppe „Männer“ setzte sich der Vorjahres- sieger „1. FC Launzige“ („Alten Herren“ aus Fremdiswalde) durch. Entscheidend war hierbei allerdings nur das bessere Torverhältnis, denn mit Rene` Pfeifer spielte der diesjährige Torschützenkönig (8 Tore) auf. Die Jugendmannschaft „Mein persönlicher Favorit“ stand als ebenbürtiger Gegner auf dem Platz und erreichte den 2. Platz. Der „1. FC Trakchor“ (Alttechnikfreunde & Männerchor) belegte Platz 3 und die „Milfhunter“ (Fremdiswalder Jungs und Freunde) bildeten den Abschluss.

Nach reichlich drei Stunden Action, Spaß und Überraschungen ließen Spieler und Fans den Sonntag gemütlich ausklingen und versorgten ihre Schürfwunden bzw. ölten ihren rauhen Stimmen. Die Organisatoren Rene Pfeifer & Maik Lichtenberger vom „1. FC Launzige“ bedanken sich bei den vielen freiwilligen Helfern für die Vorbereitung, Umsetzung und den Abbau. Ein Dankeschön geht außerdem an den Dorf- und Heimatverein für das Sponsoring der schönen Wanderpokale. Und nach der tollen Resonanz darf man gespannt sein, zu welchen Mannschaften die Wanderpokale im nächsten Jahr wandern, wenn es wieder heißt:

„An einem Sonntagnachmittag ist in Fremdiswalde wieder etwas Unglaubliches passiert ….“

Die Bilder vom Tag sind wieder in der Mediathek zu finden oder direkt hier.

Viele Grüße

Maik Lichtenberger

Unser diesjähriges Dorffest

Ob Regen oder Sonnenschein, das Dorffest findet statt, das muss sein.

Samstag, 2. Juli 2016 16:12:06 NEX-5R nicht verwendet 49 mm 1/2000 5 2000|hardcopy|2016/07/05 13:27:24 tgruend DE3DV88

Dieses Jahr jährte sich das Familienfest bereits zum 20. Mal, seit 15 Jahren organisiert der Dorf- und Heimatverein Fremdiswalde das Fest, lud alle am 2. Juli ein und die Leute kamen, egal welches Wetter an diesem Tag herrschte. Letztes Jahr war es eine Hitzeschlacht bei 38 Grad, doch dieses Mal startete das Programm der Dorffeststernchen bei Regen. Die Kinder nahmen im Flugzeug Platz und die Reise um die Welt konnte beginnen, der tosende Applaus der zahlreichen Gäste in den Festzelten freute die Kinder. Auch der Männerchor und die Trebsener Blasmusikanten begeisterten mit ihren Liedern das Publikum. Die Kinder und auch die Erwachsenen konnten wieder an Wettbewerben des Sportvereins und dem Kegelwettbewerb der Feuerwehr um gute Ergebnisse kämpfen. Beim Familienwettkampf ist die gesamte Familie gefragt und es werden Punkte gesammelt, um am Ende vielleicht einen der tollen Preise zu ergattern. Aber auch die kleinsten Besucher fanden Spiel und Spaß auf dem Dorfplatz, denn das Spielemobil hatte sehr viele attraktive Murmelbahnen aufgebaut. Selbst gefertigte Taschen wurden zum Verkauf angeboten und man konnte H. Böttcher beim drechseln über die Schulter schauen oder eine Kleinigkeit erwerben.

Pünktlich zum Abend, als das Discoteam 74 tanzbare Musik auflegte, hörte es mit Regnen auf und die Spannung wuchs, nicht nur weil Deutschland gegen Italien beim EM Viertelfinale spielte, sondern 10 Gruppen aus dem Ort hatten sich für die erstmalig stattfindende Playbackshow vorbereitet. Ob die Senioren mit ihrem Song „Lass die Sonne in dein Herz oder der Sportverein, der sich  „Atemlos“ auf Bällen trommelte oder die Fremdiswalder Kids mit ihrer eigenen einstudierten Choreografie, die vor dem Spielanpfiff die Show eröffneten. In der Halbzeitpause besuchten uns die Zwerge der Laienspielgruppe, oder altbekannte Stars wurden durch den Heimatverein dargeboten, wobei „Divine“ mit Highheels in der Größe 45 über die Bühne rockte und der Männerchor parodierte den aktuellen Sachsensong „Hör off de Muddi”. Dann musste länger getanzt werden, denn es kam im Viertelfinale zur Verlängerung und dem Krimielfmeterschießen. Dann boten die Alttechnikfreunde einen Linedancetanz, obwohl das zu so später Stunde nicht mehr ganz einfach war mit den Schritten, die Feuerwehr heizte mit Rammsteins „Feuer frei“ kräftig und heiß ein, als dann aus dem Publikum die Spicegirls alias die Strickmädels ihren Auftritt hatten und zum Schluss der Faschingsclub eine super Aerobicperformance zeigte. Das Publikum fand alle Darbietungen spitze, denn es hatte sich jede Gruppe etwas ganz spezielles und tolles einfallen lassen. Den Sieger zu küren war nicht ganz einfach, aber letztendlich bekamen die Fremdiswalder Kids den Wanderpokal.

Alles in allem war es wieder ein Spitzenfest, da spielte das Wetter keine Rolle oder das es an diesem Abend ein spannendes EM Viertelfinale gab.

Ein großes Lob an alle Helfer und Unterstützer des Festes! Da ist die Jugend jedes Jahr beim Aufbau der Zelte mit dabei oder die Mitglieder des Heimatvereins, die bei den Vorbereitungen oder am Tag des Festes mithelfen, der Sportverein und die Feuerwehr, die jedes Jahr aktiv unterstützen. Danke an die Senioren der Volkssolidarität, die wieder ihren selbstgebackenen Kuchen anboten, die Landbäckerei Schaaf und dem Landgasthof J. Scheibe mit ihren Verkaufsständen.

Und ein großes Dankeschön allen Sponsoren sagt Jana Mundus im Namen der Dorffestvorbereitungsgruppe und des Heimatvereins Fremdiswalde.

Die Bilder dazu findet Ihr wieder in der Mediathek oder direkt hier.

Maibaumstellen 2016

Regnet es, regnet es nicht, wird es zu kalt sein, kommen denn auch genügend Leute? Klappt das Programm? Fragen über Fragen, die sich Monika Schaaf bereits Wochen vorher stellte.

Aber alles sollte gut werden, wenn Fremdiswalde „feiert“ , dann bei schönem Wetter! So war es pünktlich zum ersten Mai trocken und warm mit viel Sonnenschein. Der Dorfplatz war liebevoll mit Birkenzweigen und bunten Wimpeln dem Anlass des ersten Mai entsprechend geschmückt. Das Schwein am Spieß am Stand der Familie Schicketanz dreht sich genüsslich und schmorte vor sich hin und verströmte einen angenehmen Geruch. Die ersten Gäste trudelten pünktlich auf dem Festplatz ein. Nach der Eröffnungsrede durch Gunter Schaaf wurde der Maibaum, der erneut eine wunderschön gefertigte Krone durch die Kranzbinderei Seidel erhalten hatte, von einigen Gewerbetreibenden, begleitet mit Marschmusik, die Friedhold Schuster auflegte, aufgestellt. Danach zeigten die Linedancer von Nerchau wieder mehrere toll einstudierte Tänze. Der Dorfplatz füllte sich weiterhin, es kamen Jung und Alt, die Sitzplätze im Festzelt wurden knapp, aber es gab ja auch genügend Stehplätze. Der Fremdiswalder Männerchor erfreute alle wieder mit zum Fest passenden Liedern und ihrem Auftritt lauschten alle gespannt. So langsam stieg die Aufregung bei den „Dorffeststernchen“ und ihren Trainerinnen, denn das Programm „Filmfestspiele an der Launzige“ sollte gleich beginnen. Da wurden altbekannte Stars, sowie neue moderne Filmstars im Wachsfigurenkabinett zum Leben erweckt. Ob eine Charlie Chaplin Formation, oder die Mickymäuse, ob Star Wars oder die kleinen gelben Minions, ob James Bond oder der Rocky Boxkampf, ob Dracula oder Marylin Monroe, alle begeisterten das Publikum. Am Ende des Programms tanzten alle Stars um den berühmten bunten Maibaum. Viel Applaus erhielten die Kinder und zur Belohnung wurde mit Gunter Schaaf und Iris Richter die Pizzabäckerei eröffnet, sodass die Kinder ihre Pizza selbst belegen und backen konnten.

Es war eine fröhliche und ausgelassene Stimmung auf dem Festplatz, es wurde geschnattert, gelacht und man konnte dem Alltagstrott für einige Stunden entfliehen. Bis zum frühen Abend saßen die Jugend und einige Hartgesottene im Festzelt zusammen, sogar einen Tanz um den Maibaum gab es noch mal. Die Stimmung bei den Organisatoren war fröhlich, alle Sorgen und Nöte hatten sich aufgelöst und es war wiederum ein gelungenes Fest. Danke dafür!

Aber Fremdiswalde kann nicht nur feiern, zusätzlich konnte man pünktlich zum Fest die neuen “Mitbewohner” von unserem Ort auf dem Dorfplatz bewundern. Ob das die Minionsfiguren sind, oder das verliebte Pärchen unter den Linden, oder sogar die Frösche in der Ufernähe der Launige, es sind echte Farbtupfer, die ein paar fleißige Helfer um Andrea Pfeifer herum aus alten Reifen gestaltet haben. Liebevoll angemalt und perfekt platziert, ebenso schön bepflanzt, hoffen wir alle, dass wir uns über einen längeren Zeitraum an ihnen erfreuen können. Einen lieben Dank an die Helferlinge!

Jana Mundus

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Und wieder ein Stück weiter mit dem Vorhaben „Chronik“

… durch ein Treffen mit Manfred Müller, der vielleicht vielen als Buchautor und – herausgeber des „Rundblick” bekannt sein dürfte. Er schrieb vor einiger Zeit ganz liebe Zeilen an Inge Mundus, nachdem sie mit dem Artikel zur Entstehung der Fremdiswalder Chronik in der Leipziger Volkszeitung erschienen ist. Er wollte uns Hinweise und Informationen zu Reportagen über unseren Ort aus den veröffentlichten Zeitschriften und Büchern geben. Wir bedankten uns bei ihm und fragten, ob er sich denn auch mal mit uns treffen würde. Gesagt, getan. Am 2. April fuhren Inge, Thilo Busch und ich, mit unseren bereits gesammelten Werken , verpackt in einem dicken Ordner, ziemlich aufgeregt zu ihm nach Hohburg. Ein sehr herzlicher Empfang folgte und in seinem Wohnzimmer tauschten wir uns fast 3 Stunden aus. Er gab uns gute Hinweise für die nun folgenden Schritte, wie und mit wem gehen wir in Druck, wie viele Exemplare wollen wir auflegen, was kostet das ungefähr und und und.

Dann kam der entscheidende Moment und Inge übergab ihm unseren Ordner. Wir drei saßen wie Schuljungen, hielten die Luft an und warteten auf eine Reaktion. Schließlich sagte H. Müller, er wäre ja total überrascht und beeindruckt von unseren Geschichten und dem Vorhaben, es auch so zu veröffentlichen. Das tat gut, 2 Jahre lange, intensive Arbeit und Recherche und ein Lob von einer Person, die vom Fach ist und wirklich Ahnung hat. Wir waren froh und stolz zugleich, das ist doch ein toller Motivationsschub, unser Ziel von einer Fremdiswalder Chronik weiter zu verfolgen, dran zu bleiben und nicht locker zu lassen. Mit neuen Ideen im Kopf geht es nun weiter.

Zum Schluss erhielten wir von ihm ein Geschenk, den 2015 erschienenen Band 2  „Hohburger Dorfbuch“. Eine große Ehre und ein tolles Geschenk.

Am 9. April fahren wir zu dritt zu einer Fachtagung für Ortschronisten, in der Hoffnung, auch da noch weitere interessante Details zu erfahren.

Es geht weiter mit der  „Fremdiswalder Chronik”.

Im Namen der Ortschronisten

Jana Mundus

 

 

Ausflugsfahrt der Fremdiswalder Laienspieler

 

Laienspiel2016_AusflugZur alljährlichen Abschlussfeier mit Videovorführung im Januar stand wieder die Frage im Raum, wohin wollen wir fahren? Aus den Ideen der Erwachsenen und aus den Wünschen der Kinder wurde eine Tour zusammengestellt und von Andrea Pfeifer organisiert. Dieses Jahr war Leipzig und Umgebung unser Ziel mit Flughafenführung, Lügentour durch die Stadt und kreativen Stunden beim Keramik bemalen, entsprechend Goethes Feststellung: „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.“

Am Flughafen Leipzig/Halle haben wir am Vormittag nicht nur den Passagierbereich gesehen, sondern auch die Feuerwehr, die Sicherheitskontrollen, das riesige DHL-Gelände und sogar die größte Frachtmaschine Antonov. Wie ein Pilot konnten wir uns fühlen bei der Fahrt über die Start- und Landebahn. Nach einem reichhaltigen Picknick haben wir während der Lügentour über Leipzigs Innenstadt so einiges erfahren. Aufgabe war es, die Berichte und Informationen unserer Führerin als wahr zu akzeptieren oder die Lüge zu erkennen. So wissen wir jetzt warum das alte Rathaus nicht gerade gebaut wurde, dass vier Denkmale auf dem Platz vor der Nikolaikirche sind, warum die Reichsstraße eben Reichsstraße heißt oder wieso asiatische Malereien und afrikanische Elefanten an einer Hausfassade angebracht sind. Unser großer (kleiner) Lügenbaron war Manuel Karich mit den meisten richtigen Antworten. Das von unseren Familien liebevoll zusammengestellte Picknick haben dann alle ein zweites Mal genossen und sich für die letzte Station des Tages gestärkt. Das Bemalen von Gips-Figuren stellte eine besondere Herausforderung dar, die der/die eine oder andere so nicht eingeschätzt hatte. Mit Ruhe und feinen Pinselstrichen haben schlussendlich alle wunderbare Figuren gestaltet und konnten so eine bleibende Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Der Abschluss der Theater-Saison bedeutet aber gleichzeitig auch den Beginn der neuen Spielzeit 2016/17. Um in die Vorbereitungen einsteigen zu können, stand für Andrea Pfeifer am Ende des Tages noch die Frage zu klären: „Wer ist denn wieder mit dabei?“ Fast alle wollen wieder mitmachen, neben den bekannten wird es aber auch neue Gesichter auf der Bühne geben. Es bleibt spannend, denn das passende Stück, von den drei in der engeren Wahl, ist noch nicht gefunden.

Mein großer Dank gilt abschließend allen Mitgliedern der Laienspielgruppe für Ihr Mitwirken. Ich bin sehr stolz auf unsere Gruppe, auf die Erfolge, den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt und die gegenseitige Achtung. Lieben Dank an die Familien der Laienspieler, den Heimatverein Fremdiswalde und all unsere Unterstützer aus Fremdiswalde und der Umgebung.

Mit märchenhaften Grüßen

Andrea Pfeifer

Was haben wir gelacht….

Frauentagsfeier in Fremdiswalde – und kein Auge blieb trocken.

Frauentag2016In geselliger Runde trafen wir uns, haben lecker gegessen und zum Anlass des Tages angestoßen. Es war wie im Hühnerstall. Es wurde geschnattert und gelacht nur ohne Hahn. Aber dann kam er  – nicht der Hahn, aber Roy Reinker – der Bauchredner mit seinem Opa Siegfried. Ach, was haben die beiden zu erzählen gehabt. Opa Siegfried hatte in der großen Damenschar Rita Richter erspäht und war fast nicht zu halten. Wenn man aber denkt, dies ist nicht zu toppen, so sollte man mal den Crash-Kurs im Bauchreden mit Roy machen, wie Karin Veik und Inge Mundus. Mit Kostüm und Maske wurden sie zu einzigartigen Charakteren, denen Roy dann seine Stimme verlieh. Entsprechend der chinesische Weisheit „Jede Minute Lachen verlängert das Leben um eine Stunde“ werden wir wohl alle nun sehr alt.

Der Fremdiswalder  Männerchor erfreute uns im 2. Programmteil mit wunderbaren Gesangseinlage, in die wir gern einstimmten und diese sogar in 2. Stimme begleiteten.

Der große Zusammenhalt im Dorf wurde einmal mehr gelobt und von allen Anwesenden als große Bereicherung empfunden. Wir sind eben füreinander da, bei Aktivitäten und Einsätzen, beim Feiern, aber auch in der Not.

Die Organisatoren Inge Mundus und Diana Hoßfeld haben mit der gesamten Ausgestaltung des Abends und auch mit vielen kleinen Überraschungen mal wieder einen Volltreffer gelandet.

Vielen vielen Dank dafür.

Andrea Pfeifer

 

 

Unser Wintertraktortreffen 2016

Samstag, 6. Februar 2016  13:39:30 NEX-5R nicht verwendet 18 mm 1/2000 4 400|hardcopy|2016/03/07 09:40:16 tgruend DE3DV88Am 06. Februar 2016 fand das 8. WinterTraktorTreffen auf dem Gelände des Schicketanzhofes statt. Frühlingshafte Tempe-raturen und Sonnenschein führten zu einem Besucher-rekord. Allein 89 Traktoren ließen sich in der Anmeldung registrieren. Wobei es außer Traktoren auch noch andere historische Fahrzeuge vom Motorrad bis zum Doppelstockbus zu bestaunen gab. Das Programm zum Thema ,,Vom Getreide zum Brot“ und „Von der Milch zur Butter“ war auch in diesem Jahr sehr vielseitig.

Es wurden unter anderem vorgeführt:

  • das Dreschen mit dem Stiftendrescher,
  • Brotbacken mit der Landbäckerei Schaaf direkt am historischen Backofen,
  • Kuh melken an einer Kuh-Attrappe – präsentiert vom Bauernverband
  • Buttern mit den Milchbauern des Landwirtschaftsbetrieb Alexander Zschaage aus Nauhain (bei Hartha). Dieser hat einen Milchviehstall mit ca. 60 Milchkühen und eine Milchzapfstelle direkt am Stall. Sie hatten verschiedene Milchprodukte aus eigener Produktion wie Butter, Joghurt, Quark und Frischmilch mitgebracht. Reges Interesse bestand beim Separieren der Frischmilch und der Vorführung, wie Butter hergestellt wird. Schnell waren die Produkte verkauft und auch die entstandene Buttermilch wurde von so Manchem vor Ort verkostet.
  • die Fremdiswalder Bauersfrauen und -herren versuchten sich am Buttern mit historischen Butterfässern und Butterformen. So konnten sich auch die jüngeren Besucher ein Bild machen, wie früher Butter hergestellt wurde.

 

Es gab auch wieder etwas zu gewinnen. Beim ,,Sackschaukeln mit den Traktoren“ (Geschicklichkeitstests mussten zwei miteinander verbundene Traktoren einen Getreidesack in kürzester Zeit punktgenau abstellen. Die beiden schnellsten Traktoren bekamen je einen Traktorpokal. Die zweiten und dritten Plätze konnten sich über einen von den Fremdiswalder Strickfrauen gefertigten Sack mit Getreide (und Getränk) auf einem von I. Lorenz gefertigten und gravierten schönen Brett freuen. Beim Quizspiel ging es um die Frage: ,,Wie viel wiegen die Körner aus dieser Garbe?“ Nach dem Ausdreschen der Garbe am Nachmittag wurden die Gewinner ermittelt. Da es zwei erste Plätze gab musste das Los entscheiden. W. Patzsch und M. Pluntke kamen der Lösung von 1160g am nächsten und wurden mit einem schön verzierten Brot der Bäckerei Schaaf belohnt. Auch der 3. Platz L. Kühne bekam zur Belohnung ein (etwas kleineres) Brot. Worüber sich alle sehr freuten. Für die kleinen Besucher gab es eine Spiel- und Bastelecke, die gut besucht wurde. Der Männerchor Fremdiswalde brachte zur Mittagszeit den Besuchern ein musikalisches Ständchen.

Die Organisatoren des WTT 2016 (an deren Spitze Bernd Schicketanz, Gerd Richter und Detlef Heidamke) freuen sich sehr über das gelungene Treffen und bedanken sich bei allen Alttechnikfreunden, fleißigen Helfern und Sponsoren ganz herzlich. Wir hoffen auch im nächsten Jahr am 04. Februar 2017 wieder so viele Besucher beim 9. Fremdiswalder WinterTraktorTreffen begrüßen zu können.

Die Bilder vom Tag gibt es wieder in unserer Mediathek oder direkt hier.

Das Team der Alttechnikfreunde Fremdiswalde

i. A Rita Richter

„Vom Sternlein, dass sich nicht putzen wollte“ 1988 / 2015

Die Fremdiswalder Laienspieler Samstag, 28. November 2015  11:36:16 DMC-FZ20 verwendet (automatic) 6 mm 1/60 2,8 150|hardcopy|2016/02/04 13:04:46 tgruend DE3DV88haben ihre Spielzeit mit derletzten Vorstellung am 09. Januar 2016 beendet. Alle Aufführungen im Dezember und Januar waren sehr gut besucht und wir konnten wieder viele unserer langjährigen Märchenfreunde als auch eine Vielzahl neuer Gäste aus nah und fern begrüßen. Der Applaus ist unser größter Lohn und den haben wir mehrfach langanhaltend bekommen und natürlich ausgiebig genossen. Die Fremdiswalder und ihr Laienspiel sind mittlerweile über die Kreisgrenzen bekannt und wir bewahren und pflegen diese besondere Tradition mit viel Stolz. Wir blicken immer wieder mit großer Achtung zurück. Mit der Auswahl des Stückes „Vom Sternlein, dass sich nicht putzen wollte“ haben wir eine Brücke in die Vergangenheit  geschlagen. Vor 28 Jahren hat Andrea Pfeifer selbst den Blunk gespielt. Mit Helga Rudolph als Klassenleiterin und Klassenkammeraden wie Tilo Gründel, Anja Schaaf, Marco Pollok oder Daniel Seydel haben sie es als 10-jährige damals aufgeführt.

2015 wollten wir das Sternlein aber unabhängig  von der damaligen Aufführung gestalten. Da nur schemenhafte Erinnerungen präsent waren und kein Bildmaterial zur Verfügung stand mussten wir es schlussendlich auch. Und im Nachhinein war das genau der richtige Weg für die Regie, die Spieler und die kreativen Ideen. Nachdem Frau Rudolph das Stück zur Senioren-Weihnachtsfeier gesehen hatte, übergab sie Andrea Pfeifer dann Bilder von einer der Aufführungen im Winter 1988. Mit großer Freude haben alle Laienspieler diese betrachtet, Vergleiche gezogen und gestalterische Ideen bestaunt. Das war wie eine Zeitreise.

Zusammenfassend kann Andrea Pfeifer feststellen: Mit jedem neuen Stück sind in den vergangenen Jahren allen Beteiligten zusammen große Erfolge gelungen. Der Heimatverein und die Laienspieler sind allen Mitwirkenden der zurückliegenden Jahre und Jahrzehnte für ihr Engagement sehr dankbar. Den Erwachsenen in der Laienspielgruppe wird Eines mit dem Zurückblicken sehr bewusst. Wir begleiten die Kinder von Jahr zu Jahr in ihrerpersönlichen Entwicklung. Wir freuen uns über die Lebenserfahrungen, die sie bei uns sammeln und Kompetenzen die sie sich aneignen und wir sind sehr stolz auf jeden Einzelnen, seine Leistung und seine persönliche Entwicklung in unserer Gruppe.

Bei den Aufführungen „Vom Sternlein, das sich nicht putzen wollte“ haben 16 Kindern und 8 Erwachsene mitgewirkt. Viele märchenbegeisterte Unterstützer, unsere Familien und die Fremdiswalder Gewerbetreibenden stehen immer im Hintergrund, denen unser großer Dank gilt: Bäckerei Schaaf, dem Schicketanzhof, Landgasthof Scheibe, Werbeservice Kniesche, Dachdeckerei René Pfeifer, Kreismedienstelle Grimma, Ortgruppe der VS Fremdiswalde, Tilo Gründel und Ilona Gäbler (musikalische Gestaltung), Kathrin Schulze und Sophie Border (Kostüme)

Märchenhafte Grüße

Andrea Pfeifer

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